Burgwedel mit knapper Niederlage gegen Potsdam

(Foto: HHB)

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Für den Handball Hannover-Burgwedel e.V. hat es erneut nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Der personell arg gebeutelte Tabellenletzte verlor das letzte Spiel in Handballjahr 2017 gegen den VfL Potsdam mit 29:31. Zur Pause hatten die Gäste mit 17:14 in Führung gelegen.

Ganze elf Spieler konnte HHB-Trainer Jürgen Bätjer (s. Foto) gegen Potsdam aufbieten und als Kay Behnke nach sechs Minuten verletzungsbedingt ausscheiden musste, minimierten sich die Wechselmöglichkeiten im Feld auf zwei Ersatzspieler. Trotzdem verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Thomas Bergmann konnte in der 15. Spielminute den 7:8-Anschlusstreffer erzielen. Potsdam war zwar ständig vorn, Burgwedel hielt aber dagegen. In der Folge leistete sich der HHB dann eine Reihe von Ballverlusten und technischen Fehlern und die Gäste zogen auf 15:11 davon. Florian Freitag, Thomas Bergmann und auch Steffen Dunekacke nutzen aber ihre Torchancen und somit lag Potsdam beim Halbzeitpfiff der gut leitenden Schiedsrichter nur mit 14:17 in Führung.

Bergmann und Freitag waren es auch, die den Torreigen in Halbzeit 2 eröffneten und bis zur 40. Minute betrug der Gästevorsprung lediglich zwei Treffer. Die Hausherren hielten jetzt dagegen und Christian Hoff schaffte in Spielminute 44 gar den 21:22-Anschluss. Doch erneut waren technische Fehler und einfache Ballverluste bei Burgwedel der Grund dafür, dass sich Potsdam wieder einen kleinen Vorsprung herausspielen konnte. Der HHB gab sich aber nicht geschlagen und kam durch Stefans Michailidis acht Minuten vor dem Ende auf 25:26 heran. Hoffnung kam auf, doch der VfL blieb cool. Mit Geschick und Glück brachte Potsdam eine knappe Zweitoreführung über die Zeit und entführte beim 31:29-Sieg aus Burgwedel zwei wichtige Punkte. Damit behält der HHB die rote Laterne inne und geht als Tabellenletzter der 3. Liga Nord ins neue Jahr.

HHB-Trainer Jürgen Bätjer analysierte die Partie wie folgt: „Mit 29 Toren kann man ein Handballspiel durchaus gewinnen. 31 Gegentore sind aber viel zu viel. In der Abwehr hat uns Potsdam heute immer wieder vor Probleme gestellt, auch unsere Torhüter hatten nicht ihren besten Tag. Aber auch mit der Angriffsleistung bin ich trotz der 29 Tore nicht zufrieden. Über die Halbpositionen erzielen wir nur magere zwei Tore. Das sagt eigentlich schon alles. Der Potsdamer Sieg geht in Ordnung, Glückwunsch dazu. Wir sind froh, dass die Seuchenhinrunde jetzt zu Ende ist und wir vier Wochen Zeit haben, um uns zu sortieren. Ich hoffe, dass wir dann gegen den DHK Flensburg wieder mehr personelle Alternativen haben und optimal in die Rückrunde starten können. Im Tabellenkeller geht es eng zu. 28 Punkte sind noch zu gewinnen. Wir haben uns noch lange nicht abgeschrieben.“

HHB: Pascal Kinzel (1. – 25. Minute), Colin Räbiger (26. – 60.) – Florian Freitag (7), Stefanos Michailidis (2), Christian Hoff (1), Steffen Fischer (1), Timo Paternoga, Thomas Bergmann (11/3), Kay Behnke, Steffen Dunekacke (6) und Justin Magnus Behr (1).

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