Jungrecken gegen Rostock

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Einmal noch in die Hände spucken und alle Körner mobilisieren. Nach der finalen Drittligapartie am Samstag um 17.30 Uhr gegen den HC Empor Rostock, wartet auf die Schützlinge von Trainer Heidmar Felixson (s. Foto) eine fünf Wochen lange Spielpause.

„Wir werden nochmal alles in dieses Spiel legen. Wir haben gerade einen Lauf und der soll vor Weihnachten auf keinen Fall unterbrochen werden", will der Isländer die Serie von vier ungeschlagenen Begegnungen unbedingt fortsetzen. Sollte Felixson's Wunsch umgesetzt werden, hätte seine Riege zum Ende der Halbserie ein positives Punktekonto. Ein Ergebnis, mit dem die Weihnachtstage noch entspannter verbracht werden könnten.

Bis es soweit ist, steht den Spielern um Kapitän Johannes Marx allerdings noch ein hartes Stück Arbeit bevor. Der Zweitligaabsteiger aus Rostock kämpft ein Jahr später und eine Liga tiefer, schon wieder um den Klassenverbleib. Dem tollen Saisonstart mit 6:0 Punkten, folgten neun sieglose Spiele und der Sturz auf Rang 13. Aktuell liegen die Ostseestädter nur einen Zähler vor einem Abstiegsrang. Eine Position, die für den Traditionsverein, Empor Rostock war u.a. 1982 Europapokalsieger, nur schwer zu ertragen ist. Um die Talfahrt so schnell wie möglich zu beenden, haben die Verantwortlichen reagiert und vor gut einer Woche einen neuen Spieler verpflichtet. Felix Mehrkens ist vom HSV Hamburg gekommen und verstärkt ab sofort den Rückraum. Zum Einstand traf Mehrkens zwar gleich doppelt, doch das reichte nicht um die Heimniederlage gegen die Handballfreunde Springe abzuwenden.

Erfolgreichster Torjäger der Gäste ist bislang der ehemalige Jugendnationalspieler Robin Breitenfeld (58 Treffer), der zu Saisonbeginn mit den Youngstern Leon Witte und Thore Jöhnck, genau wie Trainer Till Wiechers, von der SG Flensburg-Handewitt nach Rostock gewechselt ist. „Wir stellen uns auf keine leichte Aufgabe ein.

Rostock spielt immer wieder wechselnde Systeme, auf die wir Antworten haben müssen", sagte Felixson, der nur zu gern mit weiteren zwei Punkten zur anschließenden Weihnachtsfeier gehen möchte.