HH-Barmbek zu Gast beim HSV Hamburg

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Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Rückrunde hat die HG Hamburg-Barmbek am kommenden Freitag, 19. Januar, um 20.00 Uhr in der Sporthalle Hamburg das schwerste und zugleich leichteste Auswärtsspiel der gesamten Saison vor der Brust.

Denn beim HSV Hamburg wird es natürlich extrem schwer, etwas Zählbares mitzunehmen, allerdings erwartet das wohl auch niemand vom Aufsteiger beim Tabellenführer, der daher völlig ohne Druck aufspielen kann. Im Hinspiel ist das den Barmbekern über weite Strecken eigentlich ganz gut gelungen, lediglich ein paar schwache Minuten vor der Pause sowie ein 1:11-Lauf in den letzten Minuten sorgten damals für die am Ende doch sehr deutliche 16:32-Niederlage. Seitdem hat die HGHB aber bewiesen, dass sie in diese Liga gehört und fast immer gut mithalten konnte, auch wenn die Tabellensituation, unter anderem aufgrund von drei Niederlagen mit nur einem Tor, das nicht direkt widerspiegelt. Der HSV marschiert hingegen zielstrebig in Richtung seines Saisonziels, dem Aufstieg in die zweite Bundesliga, und führt die Tabelle mit 26:4 Punkten und 468:353 Toren an. Dabei musste sich das Team von Torsten Jansen nur dem TSV Altenholz knapp mit 29:30 geschlagen geben und teilte die Punkte mit dem HSV Hannover sowie etwas überraschend mit der SG Flensburg-Handewitt 2, gegen die die Barmbeker ihren ersten Drittliga-Sieg feiern konnten.

Damit dem Aufsteiger eine ähnliche Überraschung gelingen kann, müsste vermutlich schon fast alles passen und beim HSV nicht allzu viel. Und die Vorzeichen sind nicht ganz optimal: Für Dennis Tretow wird ein Einsatz nach seiner Verletzung wohl noch zu früh kommen und bei Henning Mauer ist dieser fraglich, nachdem er im gestrigen Training umgeknickt ist. Zudem muss Neuzugang Finn Maciejewski nach seinem Debüt gegen den MTV Braunschweig gegen seinen Ex-Verein eine Zwangspause einlegen, da dies eine Bedingung für seinen Wechsel in der Winterpause war, der die HGHB mündlich zugestimmt hat. Die weiteren Barmbeker Spieler freuen sich trotzdem auf das Derby vor der bundesligareifen Kulisse in der bereits fast ausverkauften Sporthalle Hamburg und werden alles geben, um sich gut zu präsentieren und den haushohen Favoriten so lange wie möglich zu ärgern.

„Ich werde ständig gefragt, ob wir uns denn einen Plan für Freitag zurechtgelegt haben. Natürlich haben wir einen Matchplan, ohne den wir in kein Spiel gehen, natürlich schauen wir Video und natürlich wollen wir besser aussehen als noch im Hinspiel, wohlwissend was uns am Freitagabend erwartet. Der HSV spielt eine Bombensaison und wird aufsteigen, da lege ich mich fest. Für uns heißt es am Freitag zur Primetime und vor voller Halle mit Spaß und Freude, aber auch mit der nötigen Leidenschaft ins Spiel zu gehen“ so Barmbeks Trainer Holger Bockelmann.

 

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