Barmbek hält lange gut mit

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Die HG Hamburg-Barmbek musste sich im Stadtderby beim HSV Hamburg nach einem guten Spiel und tollem Kampf mit 24:30 (14:14) geschlagen geben. In der mit 3.408 Zuschauern fast ausverkauften Sporthalle Hamburg entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte und die Führung ein paar Mal hin und her wechselte.

Folgerichtig ging es beim Stand von 14:14 in die Kabinen und auch im zweiten Durchgang blieb es bis zum 19:19 knapp. In der letzten Viertelstunde fehlte den Barmbekern dann allerdings etwas Durchschlagskraft im Angriff und Konsequenz in der Abwehr, was der Tabellenführer eiskalt nutzte, um über 23:19 bis auf 27:20 davonzuziehen und die Vorentscheidung herbeizuführen. Die letzten Minuten verliefen dann wieder ausgeglichen, sodass am Ende ein 30:24 an der Anzeigetafel stand, für das die HGHB trotzdem, wie während des gesamten Spiels, von ihren gut 300 Fans gefeiert wurde.

Beim HSV Hamburg musste die HGHB weiterhin auf Dennis Tretow sowie auf Neuzugang Finn Maciejewski verzichten, kam aber auch ohne Abschlusstraining (Hallensperrung wegen Wasserschaden) gut in die Partie und konnte nach dem 1:0 auch ein 3:1 vorlegen. Der HSV glich allerdings wieder aus und in der Folge entwickelte sich eine umkämpfte aber faire Partie, in der sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Von der tollen Stimmung in der Halle und vor allem der Unterstützung der gut 300 Barmbeker Fans beflügelt, stellte die HGHB eine konsequente Abwehr und konnte einige Bälle gewinnen, die im Angriff durch geduldig herausgespielte Chancen oft zu Toren genutzt wurden. Natürlich lässt sich gegen den HSV aber nicht alles verhindern und so legte mal der Aufsteiger, mal der Tabellenführer einen Treffer vor, der im Gegenzug wieder egalisiert wurde. Leistungsgerecht stand es so auch zur Pause 14:14-Unentschieden.

In der zweiten Hälfte ging es zunächst so weiter und Barmbek legte bis zum 17:16 vor, verpasste allerdings die Chance, weiter zu erhöhen und der HSV zog bis auf 19:17 vorbei. Die Gäste glichen zwar erneut zum 19:19 aus, doch in den folgenden Minuten ließ Barmbek etwas nach, bekam in der Abwehr nicht mehr den nötigen Zugriff und tat sich im Angriff gegen die Deckung der Hausherren schwer. Das nutzte der Tabellenführer zu einigen einfachen Toren und um zunächst auf 23:19 sowie wenig später auf 27:20 zu erhöhen und die Partie für sich zu entscheiden. Die HGHB ließ sich aber nicht hängen und gestaltete die letzten Minuten wieder ausgeglichen, sodass es am Ende verdientermaßen 30:24 für den Favoriten stand. Trotz der Niederlage kann der Aufsteiger mit seinem Auftritt zufrieden sein und hat zwar keine Punkte, aber sicherlich ein paar Sympathien gewonnen. Und für alle Zuschauer war es ein tolles Stadtderby mit einer super Stimmung aus beiden Fanlagern.

Am kommenden Samstag, 27. Januar, erwartet die HGHB um 18.00 Uhr den TSV Altenholz und damit gleich das nächste Top-Team in der Sporthalle Wandsbek. Tickets für dieses und alle weiteren Spiele sind auf www.universe.com/HGHB erhältlich.

„Das war ein tolles und kämpferisches Lokalderby. Glückwunsch an den HSV zum Sieg und viel Erfolg in Sachen Aufstieg. Und danke an alle Zuschauer für die Bombenstimmung in der Halle. Meine Mannschaft hat heute einmal mehr gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Es war ein toller Handballabend, aber nun heißt es, volle Konzentration auf Altenholz. Wir hoffen am kommenden Samstag auf zahlreiche Zuschauer bei uns in Wandsbek", so HGHB-Coach Holger Bockelmann nach der Partie.

HSV Hamburg vs. HG Hamburg-Barmbek 30:24 (14:14)

Tor: Florian Knust, Gerald Dobratz

Feld: Christoph Wischniewski (7/4), Martin Laursen (4), Timon Kaminski (3), Timo Kretzschmar (3), Henning Mauer (2), Per-Jonas Becker (2), Robin Morgner (1), Arne Schneider (1), Rune Hanisch (1), Moritz Hesse, Tim Siebert (n.e.) Jonas Deelmann (n.e.)

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Letzte Aktualisierung: 20.02.2018 14:36:50
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