Burgwedel mit schlechtester Saisonleistung

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3.Liga Nord
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Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage ist der Handball Hannover-Burgwedel e.V. gestern hart auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen. Das Heimspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt 2 wurde mit 21:27 (9:14) verloren. Beim HHB passte beim Torabschluss so gut wie nichts zusammen.

Die junge Gästemannschaft versuchte es von Beginn an mit einer sehr offensiven Deckungsvariante. HHB-Spielmacher Marius Kastening wurde genau wie seine beiden Nebenleute Florian Freitag und Kay Behnke sehr offensiv gedeckt. Trotzdem erarbeiteten sich die Gastgeber zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten. Das Manko an diesem Abend war die katastrophale Chancenauswertung des HHB. Über 20 freie Würfe brachte die Mannschaft von Trainer Claas Wittenberg nicht im SG-Tor unter. Dort stand mit Johannes Jepsen ein guter Schlussmann zwischen den Pfosten, die HHB-Schützen machten es dem Gästetorwart aber auch sehr einfach. Burgwedel konnte in den 60 Minuten lediglich 14 Feldtore erzielen und kam zusammen mit sieben Strafwürfen auf nur 21 Treffer. Zuwenig, um in Liga 3 ein Spiel zu gewinnen. Flensburg/Handewitt war an diesem Abend das bessere Team und gewann auch in der Höhe verdient.

Vom Beginn an setzten sich die Gäste Tor um Tor ab und hatten bis Mitte der ersten Halbzeit schon eine 11:6-Führung herausgeworfen. Burgwedel tat sich sehr schwer, 12 Fehlwürfe von fast allen Positionen waren schon in den ersten 30 Minuten deutlich zu viel. Lediglich Marius Kastening  hatte eine halbwegs gute Quote. Aus neun Versuchen machte der Rückraummitte des HHB sechs Tore. Alle anderen HHB-Spieler blieben weit hinter ihren Möglichkeiten. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 14:9 in Führung.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Burgwedel ließ weiterhin zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt. Oft brauchte SG-Keeper Jepsen gar nicht eingreifen, die HHB-Würfe gingen neben das Tor. Der Abstand der SG blieb konstant, 13:18 und 16:22 waren weitere Zwischenstände. Kurz keimte Hoffnung beim HHB-Anhang auf, als Thomas Bergmann das 18:22 erzielen konnte. Drei Burgwedeler Tore am Stück waren aber nur ein Strohfeuer, beim 25:19 fünf Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden. Die SG Flensburg/Handewitt 2 feierte nach dem Schlusspfiff einen verdienten 27:21-Auswärtssieg. Burgwedel verpasste eine gute Gelegenheit, mit einem Sieg für die kommenden Wochen erst einmal Ruhe zu bekommen.

HHB-Teammanager Friedrich Kastening fasste die Partie wie folgt zusammen: „Das war heute nichts, so Tage gibt es aber manchmal. Wir hätten noch viel länger spielen können, da wäre nichts gegangen. Unsere Chancenauswertung war heute einfach mangelhaft. Mich ärgert, dass wir die Würfe nicht mit der letzten Konsequenz durchziehen und von Anfang an Dreher, Heber und Leger versuchen. Die klappen dann nicht und am Ende gehen auch die harten Würfe vorbei oder wir scheitern am guten Flensburger Torhüter. Ich glaube nicht, dass es heute an der Einstellung gelegen hat. Leidenschaft war durchaus vorhanden, manchmal gibt es solche gebrauchten Tage. Wenn wir nur die Hälfte unserer hundertprozentigen Chancen reinmachen, gewinnen wir das Spiel. Wir lassen uns aber nicht vom Weg abbringen. Die Staffel ist dermaßen ausgeglichen, da musst Du in jedem Spiel alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich zu sein. Im Vorbeigehen ist da kein Blumentopf zu gewinnen. Flensburg hat das darüber hinaus heute auch gut gemacht und uns mit ihrer offensiven Spielweise immer wieder vor neue und auch schwierige Aufgaben gestellt. Da hatten wir oft gute Lösungen, wenn am Ende der Ball aber nicht reingeht und Du nur 21 Tore wirfst, kannst Du das Spiel nicht gewinnen.“

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland, Yamato Takahashi – Florian Freitag (2), Stefanos Michailidis (2) Christian Hoff, Julius Mücke, Marius Kastening (6), Lennart Koch, Timo Paternoga, Thomas Bergmann (4/5), Luca Born, Kay Behnke (3/4), Philip Reinsch, Artjom Antonevitch (1) und Steffen Dunekacke (3).

Foto: Artjom Antonevitch in Aktion

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