HSG Hanau plagen riesige Verletzungssorgen

(Foto: HSG)

3.Liga Ost
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Vor dem letzten Spiel des Jahres geht die HSG Hanau am Stock. Wer beim nächsten Spitzenspiel der Grimmstädter in der 3. Handball-Liga Ost gegen den Tabellenzweiten SG Leutershausen am Freitag (20 Uhr, Main-Kinzig Halle) einsatzbereit ist, kann HSG-Coach Patrick Beer aktuell noch nicht beantworten.

Das Montagstraining nutzte Beer daher nicht so sehr zum Handballspielen, sondern zur Bestandsaufnahme des Gesundheitszustandes seines spielenden Personals.

Lucas Lorenz und Maximilian Bergold werden gegen den ehemaligen Bundesligisten und letztjährigen Zweitligaabsteiger definitiv fehlen. Ersterer war bereits beim hartgeführten Spiel beim TV Großwallstadt schon nicht dabei, da er seine Schulterprobleme endgültig auskurieren und im neuen Jahr wieder voll angreifen soll. Bergold zog sich gegen den TVG eine Kapselverletzung am Zeh zu. Auch er soll allerdings zum Trainingsbeginn im neuen Jahr wieder dabei sein können.

Leichte Entwarnung konnte Beer bei Jan-Eric Ritter geben. Der Verdacht auf Gehirnerschütterung bestätigte sich nicht. Und auch seine Riesenbeule am Kopf ist bereits zurückgegangen. Ritter konnte am Montag bereits wieder leicht trainieren. Daran war bei Marius Brüggemann nicht zu denken. Der Youngster plagt sich mit Schulterproblemen herum und musste passen.

Ebenso wie Brüggemann schleppt sich auch Marc Strohl seit Wochen mit Problemen in der Schulter herum. Wie fit er am Freitag sein wird, kann Beer aktuell ebenso wenig einschätzen wie bei Yaron Pillmann, dem ebenfalls seit Wochen Achillessehnenprobleme sehr zu schaffen machen. Mal geht es bei beiden besser, mal nicht. Bleibt zu hoffen, dass Freitag einer der besseren Tage sein wird.

Die Hoffnung ganz aufgeben will Beer auch bei Philipp Reuter nicht. Eigentlich konnte der Mittelmann bereits beim Spiel gegen Großwallstadt im zweiten Durchgang nicht mehr spielen. „Du musst, ich habe doch keinen anderen mehr", bat ihn Beer auf die Zähne zu beißen. Das tat Reuter auch, doch das verbesserte die Chancen auf einen Einsatz gegen Leutershausen nicht wirklich.

Ein Bluterguss im Leistenbereich macht dem Hanauer Spielgestalter zu schaffen. Am Donnerstag soll ein Abschlusstest ergeben, ob Reuter vielleicht doch irgendwie mitwirken kann.

Egal wer letztlich spielen kann oder nicht: Beer will unbedingt die nahezu makellose Heimbilanz beibehalten und richtet daher einen flammenden Appell an die Hanauer Fans. „Ich habe eine große Bitte. Kommt gegen Leutershausen alle in die Halle und macht ein riesen Fest aus dem Spiel. Wir sind in einer schweren Situation und brauchen eure Hilfe. Ich verspreche, dass wir alles in die Waagschale werfen werden, was wir haben."

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Letzte Aktualisierung: 18.01.2018 20:21:10
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