Gutes Ende für Volmetal

3.Liga West
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 Am Ende muss man stark sein! „In den letzten 15 Minuten haben wir das gespielt, was wir eigentlich über 60 Minuten spielen wollen“, fasste Michael Wolf, Trainer des Handball-Drittligisten TuS Volmetal, den dritten Saison-Heimauftritt seiner Schützlinge zusammen.

Die gute Schlussviertelstunde reichte: Nach einem 12:15-Pausenrückstand durften die TuS Fans einen 30:25-Erfolg gegen die SG Menden Sauerland Wölfe feiern. Es war der erste doppelte Punktgewinn in der Sporhalle am Volmewehr in dieser Saison.

Als es in die Halbzeit ging, sah es noch nicht danach aus. Die vom Hagener Sascha Simec gecoachten Gäste waren nach einem 6:6-Gleichstand das etwas bessere Team. Während die Volmetaler nicht nur beim Tempogegenstoß einiges liegen ließen, deuteten die Wölfe an, wie sie sechs Tage zuvor beide Punkte aus Leichlingen entführt hatten. Ihre Schnellangriffe waren präziser, auch das Positionsspiel klappte zeitweise gut. Und die Gäste hatten das richtige Timing: Nachdem Michael Romanov Volmetal sechs Sekunden vor der Pause auf 12:14 herangebracht hatte, bauten sie über eine schnelle Mitte mit der Halbzeitsirene den Vorsprung wieder auf drei Tore aus.

Nach der Pause gerieten die Gastgeber, bei denen Sydney Quick für Torwart Manuel Treude kam, noch weiter ins Hintertreffen. Bei Zwischenständen von 17:12 und 18:13 für die Gäste bekamen die rund 50 mitgereisten Mendener Fans den 450 Köpfe zählenden Anhang der Hausherren auch stimmlich in den Griff.

Aber der TuS Volmetal kam zurück. Genau wie Schlussmann Treude, der nach 13 Minuten wieder zwischen die Pfosten ging. Und jetzt großartig parierte! Unter anderem hielt der TuS-Keeper einen Siebenmeter von Florian Schösse. Da hatten die Wolf-Schützlinge gegen die Mendener Wölfe schon zum 24:24 egalisiert. Als der eingewechselte Youngster Julius Blümel, der sich ein Extra-Lob seines Trainers verdiente, Yannick Brockhaus und Dominik Domaschk eine 27:24-Führung herauswarfen, tobte die Halle. Noch zweimal Blümel und Neuzugang Florian Schlierkamp, der im zweiten Spielabschnitt ein gutes Debüt auf der linken Seite gab, besorgten den Rest. Feier-Abend im Volmetal!

„Das waren zwei ganz, ganz wichtige Punkte“, ordnete Michael Wolf den zweiten Saisonerfolg hoch ein. Manuel Treude, einer der Matchwinner, teilte diese Einschätzung und ergänzte: „Es war ein typisches Volmetal-Heimspiel! Mit fünf Toren zurückgelegen, dann herangekommen, die Halle hinter sich gebracht und am Ende noch abgezockt gewonnen!“

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