Gift für Habenhausen!

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

3.Liga West
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Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen konnten sich ihre Weihnachtsfeier nicht mit einem Sieg versüßen.Der Aufsteiger musste sich im letzten Heimspiel des Jahres dem Tabellendritten HSG Krefeld mit 21:30 (9:15) geschlagen geben.

„Das Spiel war ein Abbild unserer Saison“, stellte Marc Winter fest, der das Team zusammen mit Lars Müller-Dormann trainiert. Wer von den 210 Zuschauern am Bunns­ackerweg noch nichts von der laufenden Serie gesehen hatte, der bekam binnen 60 Minuten einen komprimierten Abriss der gesamten Vorrunde serviert.

Die Hausherren konnten dabei nicht an ihre starken Leistungen gegen Volmetal (38:38) oder Dormagen (31:35) anknüpfen. Die spielfreie Woche danach hatte sie gleich wieder „aus dem Flow gebracht“, wie es Marc Winter formulierte. „Die war Gift für uns.“ Nichts Anderes galt für die fehlenden Daniel Sommerfeld (Muskelfaserriss) und Marcel Fischer (Urlaub), von denen dem ATSV vor allem der Schlussmann Sommerfeld gut zu Gesicht gestanden hätte.

Die Krefelder hingegen hatten gerade erst ihren Trainer gefeuert und so neuen Schwung erhalten. Gepaart mit einem wenig überzeugenden ATSV-Auftakt führte das dazu, dass der Drittplatzierte beim 10:3 nach 18 Minuten sämtliche Fäden in der Hand hielt. Danach nutzten die Habenhauser zwei Krefelder Zeitstrafen durch Mirco Wähmann zum 7:10-Anschluss, bis zum Seitenwechsel schüttelte der Drittplatzierte den Aufsteiger aber wieder ab (15:9).

Spannung kam kurz nach dem Wiederanpfiff auf, als die Bremer die Schlagzahl erhöhten und durch Hauke Marien (2) und Ulf Grädtke zum 12:15 trafen (36.). Plötzlich war das Publikum wach. Der Gegner wackelte. Die Hoffnung auf Mehr hielt jedoch nicht lange, da die Krefelder die Habenhauser Fehler umgehend nutzten und wieder auf 20:13 davonzogen (39.).

Danach konnte der ATSV spielen, wie er wollte, er kam nicht mehr nennenswert gefährlich an die Gäste aus Krefeld heran. Die Bremer beenden dieses Jahr mit 3:27 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz, punktgleich mit dem TV Korschenbroich. Der erste Nichtabstiegsplatz ist vom ATSV Habenhausen zum Hinrundenabschluss sechs Punkte entfernt.

ATSV Habenhausen: Abshagen (1), Wessels; Witt, H. Marien (5), B. Wähmann (2/1), Monroy (1), Grädtke (5), J. Schluroff (1), M. Schluroff (1), L. Schluroff, M. Wähmann (5), Cagliani, Müller.

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