Menden schwach im Abschluß –Tabellenende rückt näher

Foto: Lothar Gudat

3.Liga West
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Sechs Spieltage vor dem Ende der Saison ist der Kampf um den Klassenerhalt für die Kontrahenten in der 3. Handball-Bundesliga noch spannender geworden. Durch einen 27:31-Auswärtserfolg beim TuS Volmetal hat sich die Bundesligareserve der HSG Handball Lemgo auf zwei Zähler an die Nichtabstiegsplätze herangespielt.

Die SG Menden Sauerland Wölfe nutzten dagegen ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten gegen GWD Minden II nicht, um eine Überraschung in eigener Halle zu schaffen und unterlagen mit 27:30 (12:15). Damit ist die Lage nun für das punktgleiche Trio Aurich, Volmetal und Menden nun gleichermaßen ernst.

Aber noch haben es auch die Wölfe selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Im Vergleich zum Heimspiel gegen Minden wird aber beim Vierten Krefeld und anschließend in eigener Halle gegen den zweitplatzierten TSV Bayer Dormagen vor allem in der Offensive eine gehörige Leistungssteigerung nötig sein, um die hohen Favoriten ärgern zu können. Denn gegen Minden gab wie schon häufiger in der Rückrunde die mangel-hafte Chancenverwertung den Ausschlag zu Gunsten des Gegners.

Positiv bleibt festzuhalten, dass der Aufsteiger sich aber auch gegen favorisierte Teams immer wieder zahlreiche Chancen erarbeitet und sich nie aufgibt. „Diese Niederlage ist total bitter“, meinte SG-Trainer Sascha Simec direkt nach Abpfiff. Zunächst erlebten die über 460 Zuschauer in der Kreissporthalle einen erwarteten Verlauf. Die Gäste gaben den Ton an, gingen schnell mit 0:4 in Führung. Aber den Wölfen blieb ein ähnliches Schicksal wie Volmetal in der Vorwoche erspart, die mit 0:8 starteten. Simec unterbrach den Lauf mit einer Auszeit, anschließend gelang der erste Treffer für die Gastgeber durch Marcel Vogler, der es am Ende auf nun Tore brachte.

In der Folge wurden die Aktionen der Wölfe sicherer, auch in der Defensive gelang nun mehr. So spielte sich die SG bis zur 13. Spielminute auf 4:5 heran. Der Ausgleich gelang nicht, einige überhastete Aktionen führten bis zur 18. Minute zum erneuten 6:10-Rückstand. Und so sollte der Abend auch weiter verlaufen: Immer, wenn die Wölfe sich herankämpften, konterten die unbeeindruckten Mindener postwendend und stellten die alte Führung wieder her.

Dennoch gab sich die SG niemals auf, auch nach 21:28 versuchten die Wölfe alles und kämpften sich auf 26:28 in der 58. Minute zurück. Doch die sich bietenden Möglichkeiten zum Anschlusstreffer wurden vergeben, Minden sicherten sich durch Tim Brand und Tim Huckauf den Sieg. „Diese Niederlage ist echt ärgerlich, aber Minden hat halt keine Fehler gemacht“, meinte Kapitän Ansgar Heunemann im Interview mit der Westfalenpost – und brachte damit den Unterschied zwischen den Teams an diesem Abend auf den Punkt. „Ich bin sehr froh, dass wir hier heute gewonnen haben und sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, erklärte Gästetrainer Moritz Schäpsmeier anschließend.

SG Menden Sauerland Wölfe – GWD Minden II 27:30 (12:15)

SG: Kohl – D. Flor (2), Vogler (9, 1/1), Jost, Heumann (4), L. Flor (1), Loos (2), Schulte (1), Krechel (5), Thier (3), Schrage, Poth, Schösse

GWD: Paske, Zollitsch – Brand (6), Kunisch (7), Braun, Kister (1), Rodenkirchen, Nolting, Gertges (9, 3/3), Strakeljahn (2), Staar (3), Huckauf (1), Richtzenhain (1)

Schiedsrichter: Kevin Bekel und Benedikt Steinebach
Zuschauer: 460

Foto: Marcel Vogler war bester Torschütze der Wölfe

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Letzte Aktualisierung: 27.04.2018 00:42:03
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