20. Spieltag: Northeim schlägt Spitzenreiter

3.Liga West
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Am Freitag begann das Team aus Menden daheim gegen die Ahlener SG das Spiel recht durchwachsen. Einem 3:1 (5.) stand wenig später ein 3:3 (7.) gegenüber. Torschütze der Gäste war bis dahin einzig Rogowski. Nach 12 Minuten waren beide Teams noch in Reichweite (6:6).

Dann übernahm die ASG mit jeweils einer 1-Tore-Führung, ehe der Gastgeber wieder ausgleichen konnte (7:8, 15.). Dieser Ablauf wiederholte sich bis zur 20. Minute mehrmals (9:10). Dann gelang den Gästen der Sprung zum 9:11 (21.). Aber die Wölfe hielten dagegen und lagen wieder in Front (12:11, 24.), was eine Auszeit der ASG zur Folge hatte. Bis zum Pausenpfiff blieb es spannend, beide Teams gingen mit einem 14:14 zum Pausengetränk. Der Gast aus Ahlen zeigte mit den ersten Aktionen der 2. Hälfte, daß man die Herausforderung der Wölfe angenommen hatte (15:17, 36.). Aber die heimischen Wölfe hielten dagegen, so daß keine Mannschaft davon ziehen konnte (17:18, 39.). Immer öfter konnten sich die Gäste auf 2 Tore absetzen, ehe den Hausherren der Anschluß gelang. Ein Zeichen für nachlassende Kräfte beim Wolfsrudel (18:20, 42.)?  Beim 18:21 führte die ASG erstmals mit 3 Toren, obwohl der überragende Torschütze Rogowski kurz davor den ersten Strafwurf vergeben hatte. Kurz darauf fiel das 18:22, was den Trainer der Wölfe zu einer Auszeit zwang, um seine Männer noch einmal zu motivieren. Dies gelang erstmal, denn Menden kam auf 20:22 heran und vergab noch einen Strafwurf. Jetzt nahm Ahlen die Auszeit. Nach 54 Minuten stand es 21:24, die Waage neigte sich langsam den Gästen zu. Doch wieder kam das Wolfsrudel heran. Nach einem 22:26 (56.) bäumte sich das Heimteam noch einmal auf und kam auf 27:28 heran, da waren noch 22 Sekunden zu spielen. Aber der Mann der Partie, M. Rogowski, besiegelte mit dem Schlußpfiff den 27:29 Sieg der ASG und krönte seine Tagesleistung mit dem 13. Tor. Dabei verwandelte er 7/8 Strafwürfen. Die Wölfe waren kämpferisch on Topp, aber es fehlte auch ein bißchen Glück und Cleverness.

Auch der LSC aus Köln startete recht ruhig gegen die SG Langenfeld (2:1, 3.). Dann allerdings kam der Hausherr in Fahrt und spielte ein 6:2 (8.) heraus. Über 7:4 (11.) erhöhte der LSC zum 10:5 (15.). Die Kölner ließen sich nicht beirren und setzten sich auf 13:5 ab (20.). In der Folge schlichen sich beim Gastgeber einige kleine Schwächen ein, so daß die SG auf 14:7 verkürzte (22.). Trotzdem bestimmte der LSC das Spiel. So gingen die Mannschaften mit einem 18:10 zur Pause. Der LSC ließ auch nach Wiederanpfiff keinen Zweifel daran, daß man dieses Spiel gewinnen wollte und beim 21:10 (33.) war das wohl auch für die Halle klar. Spätestens nach 45 Minuten (29:17) war das Spiel entschieden und die Luft aus dem Match raus. Über die Restspielzeit kann man den Mantel des Schweigens decken, der LSC gewann verdient und deutlich mit 41:25, der Aufsteiger dürfte in dieser Form ein Abstiegskandidat sein.

Am Samstag traf im ersten Spiel das Team Lippe II in Augustdorf auf den TuS Spenge, der sich viel vorgenommen hatte. Das zeigte der Aufsteiger von Spielbeginn an (2:4, 4.). Beim 4:4 war das Match wieder offen. Dann setzte sich der Gast auf 5:10 (15.) ab. Diese Dominanz hielt eine Weile (9:14, 21.). Wenig später erhöhte der TuS auf 9:15 (23.). Zur Pause gingen beide Mannschaften mit einem deutlichen 10:18. Damit war das Spiel entschieden. Der Gast verwaltete über die restliche Zeit den Vorsprung clever und sicherte sich einen 21:28 Sieg, der Daumen zeigt bei Spenge nach den 2 Niederlagen wieder nach oben. Lippe II hat nicht genügend Druck aufgebracht, um sich effektiv zu wehren. Zwar hat man Varel jetzt wieder hinter sich gelassen, befindet sich aber punktgleich mit den Norddeutschen auf Platz 13, zwei Punkte hinter Volmetal und damit wieder im dicksten Abstiegskampf.

Spiel 2 des Samstags führte die Reserve der GWD Minden nach Leichlingen. Der Gast erzielte nach knapp einer Minute auch das erste Tor der Partie. Nach dem 0:2 kam aber auch der Hausherr ins Spiel und hielt dagegen (3:3, 9.). Dann kam der Gast in einen kleinen Lauf und erhöhte auf 3:6 (13.). Nach 17 Minuten stand es 5:8. Nach 25 Minuten führte die Reserve des GWD mit 6:10. Der LTV hatte Schwierigkeiten mit dem Gast, so daß es mit einem 7:12 in die Pause ging. Der LTV kam mit Mühe wieder heran, mußte aber für jedes Tor hart arbeiten (12:14, 39.). Beim 14:20 (49.) war der Gast aber wieder enteilt. Mit Geschick brachten die Gäste einen 20:25 Sieg über die Bühne und fügten dem LTV eine bittere Niederlage daheim bei. Minden hat damit den LTV überholt und diesen auf Platz 4 verdrängt.

Die Fohlen aus Gummersbach hatten die Dragons zu Gast und somit eine schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar ging man 1:0 in Front, aber nach dem Ausgleich lagen dann meist die Gäste in Front. Den Fohlen gelang es ca. 15 Minuten an den Gästen dran zu bleiben (6:8), ehe die sich langsam absetzen konnten (7:12, 22.). Mit 9:15 ging es in die Pause. Die Drachen machten gleich nach Wiederbeginn auf dem Niveau weiter, ohne daß die Fohlen aber nachließen. So blieb der Vorsprung der Gäste in Grenzen (14:18, 40.). Das Spiel hatte keine Überraschungen mehr zu bieten, so daß die Gäste das Spiel mit 24:27 gewannen, ohne restlos zu überzeugen. Dennoch sicherte sich Schalksmühle mit diesem Sieg Platz 2 vor den nachdrängenden Mindenern, die allerdings auch nur 2 Punkte Rückstand haben.

Der Abstiegsgipfel fand in Volmetal statt, wo der 14. den 12. der Tabelle empfing. Beide Teams hatten vor dem Anpfiff die gleiche Punktzahl auf der Haben-Seite. Den leicht besseren Start hatte Volmetal (3:1, 4:2). Nach 14 Minuten stand es 4:4. Allerdings begann Volmetal in dieser Phase den Druck zu erhöhen, was sich beim 7:4 (23.) widerspiegelte. Nach 30 Minuten stand es 10:6. Dieses Polster bauten die Taler dann auf 14:7 (36.) aus. Varel fand kein Mittel gegen das Heimteam und beim 20:10 (45.) war das Spiel gelaufen. Der Rest war Schaulaufen und Jubel in Volmetal, das sich mit dem deutlichen 30:19 auf Platz 12 schob und jetzt 2 Punkte Vorsprung auf Varel und Lippe II hat. Der Gast schaffte es nicht, an die letzten Leistungen anzuknüpfen, allerdings hat Varel mit einem Spiel in der Rückhand noch alle Chancen im Dreikampf um den letzten Abstiegsplatz.

Am Sonntag traf der NHC auf den Spitzenreiter aus Krefeld. Wie viele Zuschauer gehofft hatten, gingen die Niedersachsen mit 1:0 in Front. Wie erwartet gelang dem Gast prompt der Ausgleich. Und bis zum 1:4 (7.) dominierte Krefeld klar. Dann kämpfte sich der Gastgeber wieder heran (4:4, 11.). Einmal auf den Geschmack gekommen, warf der NHC ein 6:4 (16.) heraus. Wenig später gelangen das 7:4 und 8:4 (18.). Nach dem 9:4 glaubte ein Teil der Halle an eine weitere negative Überraschung für Krefeld. Aber dafür war es noch zu früh. Trotzdem sah es beim 11:6 (23.) gut für den Gastgeber aus. Doch Krefeld kam wieder heran (11:9, 25.). Das zwang den Trainer des NHC zur Auszeit. Das half zur Orientierung. Zwar kam Krefeld zweimal auf 1 Tor heran, aber zum Pausentee ging es mit 13:11. Eine ordentliche Leistung für den NHC gegen den Tabellenführer. Der Beginn von Halbzeit 2 gehörte Krefeld (14:14, 35.). Danach spielten beide Mannschaften auf gleichem Niveau. Allerdings konnte sich keine Mannschaft absetzen (17:17, 40.). Beim 19:17 (44.) lag der NHC mal wieder 2 vorn, doch Krefeld blieb dran. Dann kam Northeim in einen Lauf und führte plötzlich verdient mit 22:18 (49.), was prompt die Krefelder Auszeit nach sich zog. Aber der Spitzenreiter kam nicht mehr richtig in Fahrt, obwohl er alles versuchte. Über 23:20 (51.), 26:22 (55.) und 27:26 (58.). erkämpfte sich der NHC den verdienten Sieg. Endstand der Partie war 30:27. Krefeld verliert damit das 2. Spiel in Folge auswärts und hat seinen großen Vorsprung auf Schalksmühle verloren.

Das zweite Spiel am Sonntag lief von Beginn an in erwarteten Bahnen. Die Panther aus Burscheid bestimmten gegen die Mannschaft aus Großenheidorn das Geschehen. Über 4:1 und 5:2 kamen die Panther zum 7:3 (11.). Nach 15 Minuten stand es 8:4. Der Gast nahm eine Auszeit. Das half nicht viel 13:7 (25.). In die Kabinen gingen beide Teams mit 17:8. Alles deutete darauf hin, daß auf Grund der Saisonleistungen beider Mannschaften das Spiel entschieden war. Grundsätzlich änderte sich am Spiel auch in der 2. Hälfte nichts (22:12, 38.). Nach 50 Minuten stand es 29:20, weil die Panther nicht mehr arbeiteten mußten, um den Gegner auf Abstand zu halten. Endstand der Partie war 34:26. Die Panther liegen auf Platz 6 Großenheidorn ist Letzter.

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Ergebnisdienst 3.Liga

22.02.2019 20:00
3.Liga West, 22.Spieltag
  
Longericher SC Köln - HSG Krefeld 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 20.02.2019 23:39:43
Legende: ungespielt laufend gespielt