Ein Duo unter Dauerbeschuss
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- Kategorie: Oberliga Niedersachsen
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10 Nov 2011
- Geschrieben von Nico Mohrmann
Die MTV-Torhüter Markus Heinecke und Sebastian Funk bekommen heute gegen den HSV einiges zu tun
Auf Markus Heinecke und Sebastian Funk kommt eine ganze Menge Arbeit zu. Wenn heute (19 Uhr, Halle Im Eichholz) der Meister HSV Hamburg beim Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde gastiert, hüten die beiden das Tor des Amateur-Klubs.
"Einen Siebenmeter oder einen Tempogegenstoß abzuwehren, wäre schon cool", sagt Heinecke. Der Torwart bringt mit seinen 36 Jahren eine Menge Erfahrung mit. Ein Spiel wie jedes andere ist es aber auch für ihn nicht. "Aufgeregt ist man vor so einem Spiel doch immer", gibt "Heini" zu. Eine ausverkaufte Halle Im Eichholz hat er auch noch nicht erlebt. "Ich hoffe, dass die Hütte brennt und uns die Leute auch anfeuern, selbst wenn es etwas deutlicher wird", sagt Heinecke. Ansonsten gilt für ihn das Motto: Spaß haben. "Es ist wichtig, dass man nicht überdreht. Wir sollten das Spiel einfach genießen." Von seiner Frau hat Heinecke auch noch etwas mit auf den Weg bekommen. "Ich soll für sie das Trikot von Guillaume Gille holen", sagt er schmunzelnd.
Wahrscheinlich wird Heinecke in der einen und Funk in der anderen Halbzeit zum Zuge kommen. Funk, der nach einer Knieverletzung am Wochenende ein gutes Spiel zeigte, freut sich auf die Partie. "Gegen den deutschen Meister habe ich noch nicht gespielt", berichtet der 33-Jährige. Er weiß, wie wichtig die Leistung der Torhüter in so einem Spiel ist - und scheut nicht vor Selbstkritik. "Man muss die Mannschaft aufbauen. Und wenn es gar nicht klappt, macht es keinen Sinn, drinzubleiben." Auf eine Videoanalyse der HSV-Spieler hat er verzichtet. "Ich werde mich im Spiel darauf konzentrieren, zu sehen, was der Gegner macht", erklärt Funk seine Strategie, wie er Bälle abwehren will.
Der große Pechvogel im Vorsfelder Torhüter-Dreiergespann ist Thomas Krüger. Im Spiel gegen Dingelbe zog er sich einen Muskelfaserriss zu und muss immer noch pausieren. Er ist der einzige MTV-Akteur, der ausfällt. "So ein Event erlebt man nicht jeden Tag. Ich hätte gern mitgemacht", sagt Krüger. "Das wäre schon eines meiner größten Spiele gewesen." Dennoch wird er auf der Bank sitzen. Das war auch der Wunsch von Trainer Mike Knobbe. "Ich hab mit Mike gesprochen. Er hat gesagt, dass es schön wäre, wenn ich bei der Mannschaft wäre. Das mache ich dann auch." Auch wenn er keinen Ball halten kann: Nah dran zu sein, ist für jeden MTV-Spieler ein Erlebnis.






