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Di07292014

Aktualisiert:am Montag, 28.07.2014 um ca. 20:34 Uhr

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OSC Rheinhausens Coach Jörg Förderer erwartet Reaktion beim Rekordspiel

Das Spiel gegen die HSG Handball Lemgo II wirft seine Schatten voraus. Am Sonntag (17 Uhr) wollen die Ostwestfalen einen Zuschauerrekord von 2529 Besuchern knacken und sind deshalb extra in die größere Lipperlandhalle umgezogen. Kein Problem für den OSC Rheinhausen. „Ich denke, der Druck lastet da eher auf Lemgo", meint OSC-Coach Jörg Förderer.

Ganz unbefangen dürften aber auch die Rheinhauser Handballer nicht in das vermeintliche Rekordspiel gehen. Nach der Heimniederlage gegen Minden II am vergangenen Wochenende ist eine Reaktion gefragt. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft selbst sehr unzufrieden war - mit sich und mit der gezeigten Leistung. Wir werden gegen Lemgo ganz sicher eine andere Mannschaft sehen", glaubt Jörg Förderer, dass sein Team seinen Kampfgeist beschwören wird. Leicht dürfte die Aufgabe ganz sicher nicht werden. Das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt rangiert aktuell mit 35:17 Punkten auf Platz drei. Förderer: „Sie spielen bisher eine gute Saison. Vier Punkte haben sie am Grünen Tisch verloren, sonst wären sie sogar Tabellenführer Ferndorf auf den Fersen. Das wird eine ganz schwere Aufgabe." Die Gastgeber gelten als technisch äußerst versiert, drücken mächtig aufs Tempo und stellen ihre Gegner durch eine aggressive 3-2-1-Abwehr mit einem guten Torhüter dahinter im Angriff vor eine knifflige Aufgabe.

„Man kann ein Spiel verlieren, die Art und Weise dabei ist aber entscheidend", hat Förderer den Auftritt gegen Minden II noch nicht ganz abgehakt. „Wenn man nicht kämpft, kann man gegen kein Team in dieser Liga bestehen. Gegen die stärkeren Teams haben wir das bisher immer beherzigt und alles abgerufen. Man hat immer wieder gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, aber dazu muss auch die Einstellung zu 100 Prozent stimmen", fordert Förderer.

Einen zusätzlichen Schub dürfte die Rückkehr von Kapitän Jörg Schürmann bringen. Er hat seine Sperre abgesessen und wird gegen Lemgo wieder mit von der Partie sein. Förderer: „Er ist eine Riesenstütze und wird die Mannschaft ganz sicher noch einmal pushen." Das Tor wird erneut Jens Bothe hüten, der zuletzt starke Leistungen gezeigt hatte. „Er hat das in den letzten Spielen sehr gut gemacht, deshalb sehe ich da keinen Grund, warum wir wechseln sollten", so Förderer.

Apropos Bothe: Dass „Siggi" den OSC am Saisonende verlassen wird, steht schon länger fest. Nun ist auch klar, wohin es den sympathischen Schlussmann zieht. Bothe wird in der neuen Spielzeit für den aufstrebenden Verbandsligisten SG Ratingen zwischen den Pfosten stehen. „Für mich ist das, auch im Hinblick auf mein Studium, genau das Richtige", sagt Bothe, den auch das Ratinger Konzept abseits des Feldes überzeugt hat. „Der Verein arbeitet viel mit Schulen zusammen. Das ist für mich als angehender Lehrer natürlich besonders spannend."

Weiterhin läuft der Vorverkauf für den Tanz in den Mai auf Hochtouren. Ab 19 Uhr (Einlass ist um 18 Uhr) wird im großen Festzelt am Toeppersee gefeiert. Kartenpreise: 25 Euro (OSC-Mitglieder: 20 Euro); Paare: 20 Euro pro Person; Jugendliche bis 14 Jahre: 10 Euro. Die Getränke sind im Eintrittspreis enthalten.

Die Tickets sind im OSC-Clubhaus an der Gartenstraße sowie an der Wasserskianlage am Toppersee erhältlich.