Felix die Nummer 1 in Hamm
- Details
- Kategorie: 2.Bundesliga
- Veröffentlicht am Freitag, 20. Juli 2012 21:20
Torwart Felix Storbeck ist einer der sieben Neuzugänge des ASV Hamm-Westfalen, mit dem der Handball-Zweitligist in knapp sechs Wochen in die neue Saison 2012/13 starten wird.Anders als bei den anderen Nachwuchsspielern, die in die Maxipark-Arena wechselten, erwartet den 20-Jährigen aber eine andere Rolle als etwa Marian Orlowski, Tim Dahlhaus oder Fabian Huesmann.
Zwar teilt sich auch Storbeck seine Position mit einem wesentlich erfahreneren Akteur - in Person von Routinier Torsten Friedrich - anders als die Genannten ist der Junioren-Nationaltorwart aber Nummer eins auf seiner Position.
"Ich habe eine neue Herausforderung gesucht. Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Verein wie Hamm anfragt", betont Storbeck. "Hier gibt es eine gute Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern."
Die Zusammenarbeit mit Torsten Friedrich wird künftig sehr eng sein, der 41-Jährige fungiert künftig auch als Torwarttrainer. "Darüber bin ich sehr froh. Von ihm kann ich richtig viel lernen", ist sich Storbeck sicher. Als Druck empfindet der junge Torwart seine Stellung hingegen nicht. "Ich konzentriere mich darauf, meine Sache gut zu machen und den Verein, die Mannschaft und mich selbst weiterzubringen." Wenn er dann einmal einen Weg einschlagen kann, wie vor ihm die ehemaligen ASV-Keeper Tomas Mrkva, Nationaltorwart Martin Ziemer oder auch Jan Kulhanek, die mittlerweile alle bei Erstligisten im Tor stehen, so wird Felix Storbeck dies nur allzu gerne. "Am liebsten natürlich mit dem ASV", hat der 20-Jährige in den wenigen Tagen bei den Westfalen schon einen sehr positiven Eindruck von Mannschaft und Umfeld gewonnen.
Die Pause für den Junioren-Nationaltorwart war die kürzeste aller ASV-Spieler. Denn noch bis zum vergangenen Wochenende weilte er mit der Auswahl von Trainer Christian Schwarzer bei der Handball-Europameisterschaft in der Türkei, wo nach dem Hauptrundenaus (wie berichtet) die Platzierungsspiele bestritten werden mussten. Am Ende belegte Deutschland Platz sieben. "Wir sind unglücklich ausgeschieden. Aber das Ding ist durch", sagt der 20-Jährige und lächelt. Schließlich liegt ein ganz neues sportliches Kapitel vor ihm.
"Jetzt", sagt Storbeck, "konzentriere ich mich ganz auf Hamm."
Foto: Felix Storbeck





