Magdeburg fehlt im zweiten Abschnitt die Durchschlagskraft

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Der SC Magdeburg war vor 6.025 Zuschauern in Flensburg lange Zeit auf Augenhöhe, konnte aber den Ausfall von Zeljko Musa und die insgesamt fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum nicht kompensieren.

Mitte des Zweiten Abschnitts setzten sich die Hausherren ab und siegten am Ende mit 29:24. Flensburg zog durch den Erfolg an Punkten mit den Füchsen Berlin gleich und aufgrund der besseren Tordifferenz sogar an diesen vorbei an die Tabellenspitze. Magdeburg, das mit dem zwölffach erfolgreichen Robert Weber den besten Werfer der Partie stellte, steht auf dem siebten Platz weiterhin im vorderen Mittelfeld.

Die Magdeburger erwischten einen guten Start in die Partie, nicht nur aufgrund des ersten Treffers durch Michael Damgaard. Die Flensburger glichen durch Hendrik Toft Hansen aus, sahen sich nach einem Doppelschlag von Robert Weber, der erst von der Siebenmeterlinie und dann aus dem Gegenstoß traf, mit einem 1:3 konfrontiert. Die Offensivaktionen der Gastgeber waren von Fehlern geprägt, ein weiterer Fehlversuch eröffnete dem SCM sogar die Chance auf die Drei-Tore-Führung - doch der Lasse Svan gelang ein Steal und der Anschlusstreffer.

Wenn möglich setzten beide Teams auf das Tempo, dies und das Risiko blieb auch in der Folge hoch. Die Magdeburger vergaben eine gute Chance durch Zeljko Musa, der kurz darauf an der Schulter behandelt werden musste. Auch der Arzt der Flensburger kümmerte sich um den Kreisläufer der Gäste direkt an der Bank des SCM, doch eine Rückkehr auf das Parkett gab es in der Folge nicht mehr. Auf der Gegenseite glich Simon Jeppson mit einem abgefälschten Wurf aus, Jannick Green verhinderte die erste Flensburger Chance auf die Führung noch, beim 5:4 durch einen Gegenstoß lagen die Hausherren in der neunten Minute dann aber erstmals in Front.

Magdeburg glich aus und legte nach einer Glanztat von Jannick Green wieder vor, Weber hatte im Gegenstoß für Musche aufgelegt. Doch das Flensburger Angriffsspiel hatte nun seinen Rhythmus gefunden, Hendrik Toft Hansen über den Kreis und Simon Jeppson über den Block sorgten für das 7:6. Die Führung wechselte aber umgehend wieder zurück zu den Magdeburgern, die weiterhin aus dem Tempospiel und über die Außen erfolgreich waren. Nach einem Gegenstoß von Musche warf Weber die Gäste sogar wieder mit zwei Toren in Vorlage.

Flensburg aber schien das 8:10 aufgeweckt zu haben, die Fehler im Angriff wurden gesenkt und die Deckung bremste den Angriff der Magdeburger immer wieder erfolgreich aus. Hinzu kam ein konsequent genutzte Überzahl, in der Toft Hansen das vom SCM eingegange Risiko des zusätzlichen Feldspielers mit dem 10:10-Ausgleich in das verwaiste Tor des Gegners bestrafte. Hampus Wanne legte den Führungstreffer nach und in den letzten Minuten des ersten Abschnitts konnten die Norddeutschen die Führung noch ausbauen: Toft Hansen traf nach einem Bodenpass von Mogensen und Holger Glandorf brach dann zum 15:12-Pausenstand durch.

Kentin Mahe eröffnete den Torreigen im zweiten Abschnitt, doch die Magdeburger antworteten mit einem Siebenmeter und einem Gegenstoß von Robert Weber. Es blieb auch in der Folge wechselhaft: Hampus Wanne und Thomas Mogensen ließen den Vorsprung beim 18:14 wieder auf vier Tore anwachsen und als Simon Jeppson in Unterzahl über den Block des Gegners zum 19:15 einnetzte, schienen die Hausherren das Spiel in den Griff zu bekommen. Die Gäste standen aber weiterhin gut in der Deckung und für die Treffer sorgte Robert Weber - in diesem Fall erneut über Außen und dann im Gegenstoß. Der Abstand war wieder halbiert und nach Webers zehnten Treffer, diesmal von der Siebenmeterlinie, bot sich sogar die Chance auf den Anschlusstreffer.

Im Positionsangriff fehlte den Gästen aber vor allem aus dem Rückraum die Durchschlagskraft gegen eine konzentrierte Deckung der Flensburger. Diese konnten durch einen Kegelwurf, den Mogensen durch die Beine von Kalarash setzte, sowie einen Durchbruch von Mogensen wieder auf drei Tore davonziehen. Dario Quenstedt setzte einige Paraden, doch auch Mattias Andersson war in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Mit dem 23:19 durch Mahe und dem 24:20 von Glandorf hielten die Hausherren Kurs, auch weil Magdeburg mit Musa eine wichtige Waffe fehlte. Spätestens mit dem 27:21 von Thomas Mogensen war die Vorentscheidung auf dem Weg zum 29:24-Erfolg gefallen.

Der SC Magdeburg war vor 6.025 Zuschauern in Flensburg lange Zeit auf Augenhöhe, konnte aber den Ausfall von Zeljko Musa und die insgesamt fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum nicht kompensieren. Mitte des Zweiten Abschnitts setzten sich die Hausherren ab und siegten am Ende mit 29:24. Flensburg zog durch den Erfolg an Punkten mit den Füchsen Berlin gleich und aufgrund der besseren Tordifferenz sogar an diesen vorbei an die Tabellenspitze. Magdeburg, das mit dem zwölffach erfolgreichen Robert Weber den besten Werfer der Partie stellte, steht auf dem siebten Platz weiterhin im vorderen Mittelfeld.

Die Magdeburger erwischten einen guten Start in die Partie, nicht nur aufgrund des ersten Treffers durch Michael Damgaard. Die Flensburger glichen durch Hendrik Toft Hansen aus, sahen sich nach einem Doppelschlag von Robert Weber, der erst von der Siebenmeterlinie und dann aus dem Gegenstoß traf, mit einem 1:3 konfrontiert. Die Offensivaktionen der Gastgeber waren von Fehlern geprägt, ein weiterer Fehlversuch eröffnete dem SCM sogar die Chance auf die Drei-Tore-Führung - doch der Lasse Svan gelang ein Steal und der Anschlusstreffer.

Wenn möglich setzten beide Teams auf das Tempo, dies und das Risiko blieb auch in der Folge hoch. Die Magdeburger vergaben eine gute Chance durch Zeljko Musa, der kurz darauf an der Schulter behandelt werden musste. Auch der Arzt der Flensburger kümmerte sich um den Kreisläufer der Gäste direkt an der Bank des SCM, doch eine Rückkehr auf das Parkett gab es in der Folge nicht mehr. Auf der Gegenseite glich Simon Jeppson mit einem abgefälschten Wurf aus, Jannick Green verhinderte die erste Flensburger Chance auf die Führung noch, beim 5:4 durch einen Gegenstoß lagen die Hausherren in der neunten Minute dann aber erstmals in Front.

Magdeburg glich aus und legte nach einer Glanztat von Jannick Green wieder vor, Weber hatte im Gegenstoß für Musche aufgelegt. Doch das Flensburger Angriffsspiel hatte nun seinen Rhythmus gefunden, Hendrik Toft Hansen über den Kreis und Simon Jeppson über den Block sorgten für das 7:6. Die Führung wechselte aber umgehend wieder zurück zu den Magdeburgern, die weiterhin aus dem Tempospiel und über die Außen erfolgreich waren. Nach einem Gegenstoß von Musche warf Weber die Gäste sogar wieder mit zwei Toren in Vorlage.

Flensburg aber schien das 8:10 aufgeweckt zu haben, die Fehler im Angriff wurden gesenkt und die Deckung bremste den Angriff der Magdeburger immer wieder erfolgreich aus. Hinzu kam ein konsequent genutzte Überzahl, in der Toft Hansen das vom SCM eingegange Risiko des zusätzlichen Feldspielers mit dem 10:10-Ausgleich in das verwaiste Tor des Gegners bestrafte. Hampus Wanne legte den Führungstreffer nach und in den letzten Minuten des ersten Abschnitts konnten die Norddeutschen die Führung noch ausbauen: Toft Hansen traf nach einem Bodenpass von Mogensen und Holger Glandorf brach dann zum 15:12-Pausenstand durch.

Kentin Mahe eröffnete den Torreigen im zweiten Abschnitt, doch die Magdeburger antworteten mit einem Siebenmeter und einem Gegenstoß von Robert Weber. Es blieb auch in der Folge wechselhaft: Hampus Wanne und Thomas Mogensen ließen den Vorsprung beim 18:14 wieder auf vier Tore anwachsen und als Simon Jeppson in Unterzahl über den Block des Gegners zum 19:15 einnetzte, schienen die Hausherren das Spiel in den Griff zu bekommen. Die Gäste standen aber weiterhin gut in der Deckung und für die Treffer sorgte Robert Weber - in diesem Fall erneut über Außen und dann im Gegenstoß. Der Abstand war wieder halbiert und nach Webers zehnten Treffer, diesmal von der Siebenmeterlinie, bot sich sogar die Chance auf den Anschlusstreffer.

Im Positionsangriff fehlte den Gästen aber vor allem aus dem Rückraum die Durchschlagskraft gegen eine konzentrierte Deckung der Flensburger. Diese konnten durch einen Kegelwurf, den Mogensen durch die Beine von Kalarash setzte, sowie einen Durchbruch von Mogensen wieder auf drei Tore davonziehen. Dario Quenstedt setzte einige Paraden, doch auch Mattias Andersson war in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Mit dem 23:19 durch Mahe und dem 24:20 von Glandorf hielten die Hausherren Kurs, auch weil Magdeburg mit Musa eine wichtige Waffe fehlte. Spätestens mit dem 27:21 von Thomas Mogensen war die Vorentscheidung auf dem Weg zum 29:24-Erfolg gefallen.

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