Erfolgreiches Ende eines beeindruckenden Halbjahres

2.Bundesliga
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Vor 2.046 Zuschauern konnten die Bergischen Löwen mit dem 21:28 (8:16)-Auswärtssieg beim HC Elbflorenz Dresden nicht nur einen erfolgreichen Rückrundenauftakt in der 2. Handball-Bundesliga feiern, sondern fanden mit dem neunzehnten Sieg im zwanzigsten Pflichtspiel auch ein erfolgreiches Ende eines beeindruckenden Halbjahres.

Mit Linus Arnesson als vorgezogenen Deckungsspieler der 5:1-Variante gingen die Bergischen Löwen in der Dresdener BallsportArena in das Weihnachtsspiel, dass beide Mannschaften mit viel Zug zum Tor und schnellen Abschlüssen angingen. Dabei legte der BHC gleich vor und setzte sich mit 3:6 (8.) direkt ein wenig ab. Zudem konnte Bastian Rutschmann (s. Foto), der für Christopher Rudeck zum Strafwurf zwischen die Pfosten kam, in der 9. Spielminute mit einem gehaltenen Siebenmeter ein erstes emotionales Ausrufezeichen setzen – und Fabian Gutbrod legte mit dem 3:7 (9.) nach. Jurgeleit beendete per Siebenmeter nach mehr als neun Minuten erfolgreich die Torflaute der Hausherren und Kammlodt verkürzte nur einen Angriff später auf 5:7 (14.). Beim Stande von 6:10 (18.) saß Hruscak für Dresden eine Strafzeit ab, die allerdings torlos verstrich. Doch auf dem Weg in die Halbzeitpause drehten die Bergischen Löwen weiter erfolgreich an der Ergebnisschraube, sodass Elbflorenz-Coach Christian Pöhler seine Mannschaft nach dem 6:14 (25.) zur zweiten Auszeit im ersten Durchgang einbestellte. Bis zur Halbzeitsirene konnte sein Team zumindest verhindern, dass sich der BHC weiter absetzte, doch der Halbzeitstand von 8:16 hatte mit Blick auf die Kräfteverhältnisse bereits vorentscheidenden Charakter.

Ohne Tomas Babak, der früh aus der Partie mit dem Verdacht einer Bänderverletzung im linken Ellenbogen ausgeschieden war, gingen die Bergischen in den zweiten Durchgang. Fabian Gutbrod, der bereits sechs Tore erzielte, kehrte mit einem bandagierten Ellenbogen aus der Kabine zurück – der Rückraumshooter hatte sich nach einem Zweikampf in der Luft eine Platzwunde am linken Ellenbogen zugezogen. Doch von den Einschränkungen ließen sich die Löwen auf dem Weg zum erfolgreichen Rückrundenauftakt nicht beirren, auch wenn zwischenzeitlich ein wenig Sand im BHC-Getriebe steckte – mit 13:21 (44.) hielten die Bergischen den Acht-Tore-Vorsprung. Es sollte einzig an der Durchschlagskraft und Konsequenz des Hinze-Teams liegen, wie hoch das Endergebnis ausfallen würde. Und so schmolz der BHC-Vorsprung im Schlussabschnitt beim 19:25 (54.) und 20:26 (56.) maximal auf sechs Tore ein. Mit dem Endstand von 21:28 (8:16) setzten die Bergischen Löwen nach zwanzig Spielen der Saison 2017/2018 in der 2. Handball-Bundesliga vor der nun beginnenden EM-Pause einen beeindruckenden Meilenstein von 38:2 Punkten, einer Tordifferenz von 107 Plustoren und mittlerweile neun Zählern Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz. Am 10. Februar 2018 wartet mit dem Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim um 19 Uhr in der Solinger Klingenhalle der Pflichtspielauftakt im neuen Jahr.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel

Sebastian Hinze: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Mit der 5:1-Abwehr haben wir angefangen und sind dann früh in eine sehr gute Phase gekommen und haben gleichzeitig eine hohe Effektivität im Angriff gezeigt. In der zweiten Halbzeit ist es uns dann immer wieder gegen die 5:1-Deckung von Elbflorenz schwer gefallen. Wir haben aber auch Konter verworfen. Insgesamt haben wir es aber sehr gut runtergespielt und die Spannung gehalten. Ich bin extrem stolz auf die Jungs. Das war ein sehr gelungener Abschluss des Jahres. Schön, dass so viele Fans da waren. Zum Schluss bleibt noch die Hoffnung für Tomas, dass die Verletzung nicht zu schwer ist und er zum Nationalteam reisen kann.“

Christian Pöhler: „Mein erster Dank gilt heute der Top-Kulisse bei diesem Spiel. Wir haben gut begonnen, aber dann hat uns Fabian Gutbrod ein wenig den Wind aus den Segeln genommen. Wir hatten auf der anderen Seite ein, zwei überhastete Abschlüsse zu viel und finden bis zur Pause nicht mehr richtig rein. In der Kabinenansprache war es dann so, dass wir uns würdig verabschieden wollten. Das hat das Team geschafft.“

Schiedsrichter: Tolga Karamuk und Nikos Seliger

Siebenmeter: 4/5 - 2/5

Zeitstrafen: 4 - 2 (De Santis, Hruscak(2), Kretschmer - Arnesson, Majdzinski)

Spielverlauf: 3:4 (5.), 3:7 (10.), 5:8 (15.), 6:10 (20.), 6:14 (25.), 8:16 (30.), 10:19 (35.), 12:20 (40.), 13:22 (45.), 17:24 (50.), 19:25 (55.), 21:28 (60.)

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08.02.2018 19:00
DKB Handball-Bundesliga, 20.Spieltag
  
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TSV Hannover-Burgdorf - TSV GWD Minden 0 : 0
  
SC Magdeburg - VfL Gummersbach 0 : 0
  
HC Erlangen - SG Flensburg-Handewitt 0 : 0
  
HSG Wetzlar - FA Göppingen 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 18.01.2018 22:52:11
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