Big Points zum Jahresabschluss

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Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben das Jahr 2017 wie erhofft mit einem Sieg abgeschlossen: Zum Auftakt der Rückrunde gewannen die Jadestädter am 2. Weihnachtsfeiertag bei Eintracht Hildesheim knapp mit 23:22 (10:11) Toren und revanchierten

sich die damit für die 24:28-Hinspielniederlage. Kay Smits gelang der Siegtreffer in der allerletzten Sekunde.

In einer wahren Abwehrschlacht mit starken Torhütern auf beiden Seiten lag der WHV in der Schlussminute schon mit 22:20 Toren vorne, musste aber dennoch um den Sieg zittern: Robin John und Savvas Savvas glichen für die Eintracht aus, ehe Smits zum Matchwinner avancierte. Genau wie beim 32:32-Heimremis gegen TUSEM Essen übernahm der junge Niederländer im letzten Angriff die Verantwortung und versenkte den entscheidenden Ball im Netz.

Zuvor standen die Abwehrreihen beider Mannschaften und die Torhüter Jakub Lefan (Eintracht/ 16 Paraden) bzw. Dennis Doden (WHV/17) im Fokus. Die Führung wechselte mehrere Male hin und her, ohne das ein Team sich entscheidend absetzen konnte. Als der WHV in der zweiten Hälfte mehrfach in Unterzahl geriet, versäumte es der Aufsteiger, aus der numerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. "Gefühlt waren wir zwei Drittel lang in in Überzahl, haben das aber nicht vernünftig ausgespielt“, ärgerte sich Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck.

WHV-Trainer Christian Köhrmann war nach dem Abpfiff zufrieden: "Mit einer starken Abwehr und einem überragenden Dennis Doden im Tor haben wir uns zwei ganz wichtige Punkte gesichert. Schade, dass wir unsere 5:3-Führung in der Anfangsphase nicht weiter ausgebaut haben - Chancen dazu waren reichlich vorhanden. In der zweiten Halbzeit mussten wir hinten unglaublich viel arbeiten und haben uns die Punkte redlich verdient."

Einracht Hildesheim - W'havener HV 22:23 (11:10)

ETH: Lefan (1. - 60./16 Paraden), Twarz (bei einem Siebenmeter); Savvas 11/4, Papadopoulos 3, Schieb 3, Nelson 1, Simon 1, Tzoufras 1, Meiser, von Hermanni, Backs, Ignatow, Lungela, Weit, Wiebe

WHV: Doden (1. - 60./17), Lüpke; Smits 11/3, Schwolow 6, Ten Velde 2, Postel 2, Vorontsov 2, Kalafut, Kozul, Drechsler, Andrejew, Maas, Wolterink

Schiedsrichter: Otto/Piper (Syke/Kiel)
Zuschauer: 1517
Strafwürfe: 4/4 – 3/3
Strafminuten: 4 - 14
Disqualifikation: Köhler (WHV/53.) nach dritter Zeitstrafe

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