Lübeck-Schwartau verpflichtet Milde-Ersatz

Foto: Frank Bartsch

2.Bundesliga
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 Der VfL Lübeck-Schwartau verpflichtet zum 01.01.2018 Pawel Genda vom polnischen Erstligisten MMTS Kwidzyn. Der 23-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs sagt: „Mit Pawel Genda haben wir einen adäquaten Ersatz für Oliver Milde gefunden. Er ist ein junger und hochtalentierter Spieler der neuen polnischen Generation, der unsere Mannschaft verstärken wird. Trotz seines jungen Alters hat Pawel Genda bereits viel Erfahrung. Er kann bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.“

Der polnische Nationalspieler überzeugte die VfL-Verantwortlichen bei einem Probetraining in Lübeck. „Pawel Genda hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er verfügt über eine enorme Wurfeffektivität und ist auch ein exzellenter Abwehrspieler. Wir sind davon überzeugt, dass der Spieler uns mit seiner Qualität weiterhelfen wird,“ sagt Trainer Torge Greve über den Neuzugang.

Seit 2013 spielte Pawel Genda bei MMTS Kwidzyn in der polnischen Superliga. Seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte er 2012, als er im Alter von 18 Jahren bei der U20-Europameistrschaft für Polen auflief. 2015 wurde Genda bei einem Vier-Länder-Turnier der B-Nationalmannschaften zum MVP des Turniers gewählt. Im Juni 2017 feierte er schließlich sein Debüt in der polnischen Nationalmannschaft. In 15 Einsätzen in der laufenden Saison der polnischen Superliga erzielte der linke Rückraumspieler 67 Tore.

Pawel Genda sagt: „Ich freue mich riesig. Der Wechsel zum VfL Lübeck-Schwartau ist eine riesige Chance für mich. Ich sehe dort eine große Perspektive. Es ist mein Traum, mittelfristig in der Bundesliga zu spielen. Ich möchte mit dem VfL den Aufstieg schaffen und mich auch in der polnischen Nationalmannschaft weiter etablieren.“

Zur bestmöglichen Integration in Lübeck wird dem Spieler ein Pate zur Seite gestellt, der ihn im Alltag unterstützen soll. Zudem nimmt der Pole an einem Sprachkurs teil, um schnell Deutsch zu lernen. „Er wird natürlich eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen, um die Sprache zu lernen und die Kultur kennenzulernen. Wir werden ihn dabei in allen Bereichen unterstützen. Wir sind von seiner Qualität absolut überzeugt“, bekräftigt Michael Friedrichs.