Wichtiger Punkt gegen Schwartau

2.Bundesliga
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Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben den letzten Doppelspieltag der Saison mit einem überraschenden Punktgewinn abge-schlossen: Im Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau erkämpften sich die ersatzgeschwächten Jadestädter ein 27:27 (15:13)- Unentschieden. Bester WHV-Werfer gegen den Ligadritten war Rene Drechsler mit acht Toren.

Nach 60 spannenden und am Ende sogar dramatischen Minuten wollte sich bei den Gastgebern aber niemand so recht über den einen Zähler freuen. Grund dafür war die letzte Szene der Spiels, als Tobias Schwolow Sekunden vor dem Abpfiff frei vor dem Schwartauer Gehäuse auftauchte, den Ball aber nicht über die Linie brachte. VfL-Keeper Marino Mallwitz entschärfte den finalen Wurf spektakulär und rettete dem Favoriten damit einen Punkt.

Auch WHV-Trainer Christian Köhrmann war nach dem Abpfiff hin- und hergerissen: "Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte, ihr holt heute einen Punkt, hätte ich vermutlich sofort unterschrieben. Nach dem Spielverlauf und speziell nach der letzten Aktion ist der eine Punkt vielleicht fast schon zu wenig. Wie auch immer, wir haben sehr viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Jungs haben ein Riesen-Spiel gemacht."

Nach ausgeglichenem Beginn erarbeiteten sich die Gäste erste Vorteile. In doppelter Überzahl hatte Schwartau die Chance, die 9:7-Führung weiter auszubauen, scheiterte jedoch kläglich. Anders der WHV: Dennis Doden parierte einige Gäste-Würfe und vorne war es vor allem Rene Drechsler, der dem Spiel jetzt den Stempel aufdrückte und großen Anteil an der verdienten 15:13-Pausenführung hatte. Als die Jadestädter Mitte der zweiten Hälfte immer noch mit drei Tore vorne lagen (22:19), nahm der erste Sieg über den VfL seit der Rückkehr in die 2. Bundesliga immer mehr Formen an.

Es kam aber anders: Schwartau rührte in der Folge richtig Beton an und hatte in Pawel Genda einen sicherer Vollstrecker. Und als Dennis Klockmann mit einem 40-Meter-Wurf zur 23:22-Gästeführung ins leere WHV-Tor traf, drohte die Partie endgültig zu kippen. Doden setzte den WHV-Express dann aber noch einmal aufs Gleis und der eingewechselte Kay Smits besorgte den 26:26-Ausgleich. In der spannenden Schlussminute - Schwolow hatte den WHV zuvor letztmalig in Front gebracht, Genda glich postwendend aus - hatten die Gastgeber gleich zweimal die Chance, das Spiel zu entscheiden. Doch weder Smits (per Kempa), noch Schwolow (frei vom Kreis) brachten das Leder am guten Mallwitz vorbei.

W'havener HV - VfL Lübeck-Schwartau 27:27 (15:13)

WHV: Doden (13 Paraden), Lüpke n.e.; Drechsler 8, Schwolow 5/3, Ten Velde 5, Vorontsov 4, Smits 2, Kozul 2, Postel 1, Köhler, Kalafut
n.e., Lehmann n.e, Maas n.e., Wolterink n.e.

VfL: Mallwitz (1. - 30. und ab 55./8), Klockmann (31. - 55./1 Tor, 2 Paraden); Glabisch 5/1, Genda 5, Schult 3, Lauenroth 3/1, Köhler 3,
Claasen 3, Bruhn 2, Akerman 1, Metzner 1, Ranke, Waschul, Schrader, Schlichting.

Schiedsrichter: Polke/Kroll
Zuschauer: 1070
Strafwürfe: 3/3 – 3/2
Strafminuten: 10 – 4

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