Großwallstadt gibt in Hagen Punkte ab

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Nach 14 Begegnungen, wovon die Hälfte in fremden Spielstätten ausgetragen worden waren, wartet der TV Großwallstadt auch weiterhin auf einen ersten Auswärtssieg. Am Samstag musste er sich in der Krollmann Arena in Hagen dem Gastgeber VfL Eintracht Hagen mit 30:25 (11:11) geschla-gen geben. Die Großwallstädter treten damit im Klassement etwas auf der Stelle und belegen nach wie vor den 17. Platz.

Dabei begann die Partie für den Gast durchaus ziemlich vielversprechend. Beide Seiten fanden rasch ins Spiel und nach einer bereits zweiten Parade von TVG-Schlussmann Jan-Steffen Redwitz ging der TVG nach sieben Minuten erstmals in Führung. Dem Ersten der Torschützenliste, Michael Spatz, war es vom Flügel mit seinem 100. Tor in dieser Saison vorbehalten, Großwallstadt mit 3:4 in Führung zu bringen.

In der Auftaktphase einer Partie, die im Zeichen beider Torhüter – also auch Nils Dresrüsse vom VfL – stand, legte das in der Tabelle zu Beginn um zwei Zähler schlechter dastehende Team noch weiter nach. Jan Winkler über Rechtsaußen und André Göpfert über Linksaußen erhöhten binnen Minuten auf 3:6. Wobei Großwallstadt durchaus die Differenz, aufgrund einiger nicht genutzter guter Chancen, weiter hätte anwachsen lassen können. So gelang es immerhin, die Vorreiterrolle über weite Strecken des ersten Durchgangs zu wahren. Nach knapp 26 Spielminuten lagen die Bauer-Schützlinge noch mit 8:10 in Front.

Abermals sollte Großwallstadt allerdings unmittelbar vor der Pause an Boden einbüßen. Zwei Tore durch Tilman Prehl und eines von Dominik Waldhof stellten die Verhältnisse noch vor dem Halbzeitpfiff sogar kurzzeitig auf den Kopf. Beim 11:10 führte Hausherr Hagen erstmals seit einem 3:2-Zwischenstand, erstmals seit 23 Minuten. Immerhin vermochte Tomáš Urban noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen.

Trotzdem: Großwallstadt hatte im ersten Durchgang gefällig agiert, die Abwehr um Torhüter Jan-Steffen Redwitz überzeugt und das Spiel vor allem zu Beginn über den Kreis funktioniert. Es gab also durchaus Grund zum Optimismus für die zweiten 30 Minuten. Auch für drei Dutzend Großwallstädter Fans, die ihre Mannschaft an den Rand des Ruhrgebietes begleitete hatten. Zumal mittlerweile Großwallstadts Dino Corak wieder zurück auf dem Feld war, und die Paarung bis in die Schlussphase hinein recht offen blieb.

Zwar änderten sich die Vorzeichen leicht und Mitte der Halbzeit war es Hagen, das immer wieder vorlegte, aber Großwallstadt blieb auf Schlagdistanz. Jan-Lars Gaubatz im rechten Rückraum hielt den Hausherrn auf Kurs und hatte nach 60 Minuten aus dem Feld aus zwölf Versuchen neun Treffer erzielt.

Großwallstadt lag beim 19:20 nach 34 Minuten in einer fair geführten Partie letztmals vorne und versäumte es sogar, mittels eines Tempogegenstoßes einen weiteren Treffer nachzulegen. Aus dem Spiel war der Gastverein aber noch nicht. Über die Stationen 21:21 und 23:22 stand es nach 55 Minuten 25:24.

Nach dem 24. TVG-Tor durch Mario Stark, der sich energisch durchtankte, folgten die entscheidenden 180 Sekunden der Partie: Zwei Fehlpässe beim TVG in Richtung Kreis, während die Heimmannschaft nervenstark gleich dreimal traf. Beim 28:24 war der Sieger gefunden und Hagen gewann letztlich 30:25.

Großwallstadt blieb nur das Nachsehen und der Ausblick auf eine namhafte, aber hohe Klippe. Am nächsten Sonntag kommt nämlich, ab 17 Uhr, der TUSEM Essen in die Untermainhalle nach Elsenfeld.

 

VfL Eintracht Hagen – TV Großwallstadt 30:25 (11:11)

VfL Eintracht Hagen: Mahncke, Dresrüsse; Brand, Kress 2/1, Sabljic 2, Tubic 3, Pröhl 2, Konitz 3, Waldhof 2, Gaubatz 9, Bornemann 1, Mestrum 4, Stefan 2, Toromanovic.

TV Großwallstadt: Redwitz, Kuģis; Spatz 5/2, Engels 2, Blank 1, Erifopoulos, Schnellbacher, Urban 1, Corak, Stark 4, T. Spieß, Winkler 3, L. Spieß 5, Göpfert 4.

Zuschauer: 618 in der Krollmann Arena in Hagen. – Schiedsrichter: Pittner/Moles. – Siebenmeter: 1/1:3/2 (Spatz scheiterte). – Zeitstrafen: 0:2 Minuten (L. Spieß).

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