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Lemgo gewinnt Ostwestfalenderby

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zw hbl spieltag

Am 20. Spieltag in der TOYOTA Handball-Bundesliga musste der TBV Lemgo zum Rivalen TuS N-Lübbecke reisen, verkaufte sich in diesem Ostwestfalenderby allerdings sehr überzeugend.

Der von Dirk Beuchler trainierte Gast gewann nach lange ausgeglichenem Spiel am Ende mit 29:25 und gewann damit zwei ganz wichtige Punkte im Ringen um einen Europacup-Platz.

Doch zumindest eine Halbzeit war der Gastgeber nicht nur ein ebenbürtiger Gegner, sondern auch den Tick besser, der letztlich zur 14:13-Halbzeitführung für den TuS führte. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen, erst in der Schlussviertelstunde konnte sich der TBV entscheidend absetzen – auch, weil Lemgos Nationalkeeper Carsten Lichtlein eine überragende Leistung zeigte. Bester Werfer des Spiels war TBV-Spieler Jens Bechtloff, der sieben Treffer erzielte. Beim TuS, der nach dieser Heimniederlage im Mittelfeld der Tabelle feststeckt, traf Drago Vukovic sechs mal.

Im zweiten Samstagspiel standen sich HBW Balingen-Weilstetten und der TV Grosswallstadt gegenüber. Nach ausgeglichener erster Halbzeit (13:13) drehten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel richtig auf und gewannen am Ende hochverdient mit 27:20. Spielentscheidend war dabei die Phase des Spiels von der 27. bis zur 44. Spielminute, als HBW einen 11:13-Rückstand in eine deutliche 19:13-Führung umwandelte, wobei der TV Grosswallstadt 17 Minuten ohne Torerfolg blieb. Für Balingen war dieser Erfolg ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib, dem TVG hingegen droht nun das Abrutschen in den Tabellenkeller. Bester Torschütze des Spiels war Balingens Roland Schlinger, der acht Treffer erzielte.

Bereits am Freitagabend hatte die HSG Wetzlar das Hessenderby beim TV Hüttenberg mit 26:22 für sich entschieden. Wetzlar verbessert sich damit auf insgesamt 18 Punkte und liegt in der Tabelle nun bereits auf Platz neun. Ganz anders ist die Situation beim TVH: Der Aufsteiger belegt mit gerade mal sieben Zählern den vorletzten Tabellenplatz und steckt damit in akuter Abstiegsnot. Bester Werfer des Spiels war Wetzlars Adnan Harmandic, der sieben Treffer erzielte.

Am heutigen Sonntag greift Titelverteidiger HSV Hamburg ins Spielgeschehen ein und reist zum Neuling Eintracht Hildesheim (Anwurf 17.30 Uhr, live in sport1.de). Für den HSV ist ein Sieg Pflicht, um zumindest die theoretischen Chancen auf eine Titelverteidigung aufrecht zu erhalten.



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