Gensungen und Baunatal sind Pokalsieger
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- Kategorie: Magazin
- Erstellt am 22.02.2012
- Geschrieben von Redaktion zweitewelle - Sven Petters
Der GSV Eintracht Baunatal sicherte sich den Gewinn des Bezirkspokals Kassel-Waldeck. In der Endrunde siegten die Baunataler gegen den Oberligisten SVH Kassel und den Landesligisten HSG Twistetal.
Gegen den gastgebenden Landesligisten gelang dem GSV ein deutlicher 26:14-Erfolg. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, wir haben in 20 Minuten nur sechs Gegentore bekommen, das ist sehr in Ordnung", bilanzierte GSV-Trainer Reiner Wagner in der Hessisch-niedersächsischen Allgemeinen. Im zweiten Spiel des Tages setzten sich der Drittligist gegen den SV Harleshausen-Kassel mit 15:12 durch. Die Kasseler boten hierbei eine starke Partie.
Die HSG Gensungen/Felsberg setzte sich in ihrem Bezirk Melsungen-Hersfeld durch. Gegen den Bezirksoberligisten HSG Werra WHO setzten sich die Edertaler mit 46:27 durch.
Die Pokalsieger aller hessischen Bezirke treffen nun aufeinander und spielen den hessischen Pokalsieger aus. Bereits am 31.03./01.04. treffen die HSG Gensungen/Felsberg und der GSV Eintracht Baunatal in Fulda direkt aufeinander. Pikant: Eine Woche zuvor treffen beide Teams in der 3.Liga aufeinander.
Besondere Attraktivität hat der hessische Pokal dagegen nicht. Zum einen macht es der Spielmodus mit Bezirkspokalen als Qualifikation für den Landespokal, dessen Runden dann in Turnierform stattfinden, sehr kompliziert. Zum anderen stellt auch der Hessische Handball-Verband (HHV) nur noch zwei Teilnehmer am DHB-Pokal. Die Aussichten gerade für unterklassige Clubs auf ein Glückslos mit einem Bundesligisten im DHB-Pokal sind damit praktisch ausgeschlossen."Daraus ergibt sich für Vereine und Verbände die Aufgabe, den Modus gründlich zu überdenken und gemeinsam zu einer Lösung zu kommen", fordert Jens Reinhold, Handball-Abteilungsleiter des GSV Eintracht Baunatal. "Diese Lösung sollte zum einen sicherstellen, das jedem teilnehmenden Verein, gerade den unterklassig spielenden, keine finanziellen Risiken entstehen, für den Zuschauer interessante und spannende Pokalspiele stattfinden und der Modus einheitlich in allen Landesverbänden umgesetzt wird. Dies trifft im Besonderen auf die Bezirke zu, welche sehr unterschiedlich mit der Handhabung umgehen."






