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Aktualisiertam 18.Mai 2012 um ca. 14:07 Uhr

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Sandkruger erarbeiteten sich Sieg

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tsg hatten sandkrug

Christoph Kuper war der herausragende Sandkruger. Er wehrte 30 Würfe ab.

 Henning Sohl, Trainer der Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug, hatte einen schweren Gang erwartet. Und er sollte Recht behalten. Am Sonntag feierte seine Mannschaft, der der verletzte Rückraumspieler Alexander Stein fehlte, beim Tabellenletzten HSG Wilhelmshaven zwar ihren vierten Sieg in Folge, hatte beim 36:29 (17:15) aber mehr Mühe, als es das Ergebnis aussagt. „Am Ende ist es deutlich. Es war aber ein reiner Arbeitssieg. Wir haben die zwei Punkte. Das ist es, was zählt", sagte Sohl.

Im Hinspiel hatte die TSG die Wilhelmshavener mit 43:15 deklassiert. Diesen Eindruck wollten diese vor eigenem Publikum ein wenig geraderücken. Das gelang ihnen in der ersten Halbzeit gut. Vor allem Marcel Muschik im rechten Rückraum, der sieben seiner neun Tore in dieser Zeit warf, bereitete der TSG-Abwehr großes Kopfzerbrechen. Mit dem Halblinken Andreas Staszewski, der in der kommenden Saison für die Sandkruger auflaufen wird und am Ende zehnmal getroffen hatte, teilte sich Muschik die ersten elf HSG-Treffer. „Wir sind nicht in das Spiel reingekommen", sagte Sohl über seine Abwehr. Doch auch im Angriff lief es nicht rund. Sohl hatte Robert Langner, der von Beginn an eng gedeckt worden war, aus der Rückraummitte an den Kreis geschickt. In der Rolle des Kreisläufers schlug sich der etatmäßige Spielmacher gut, wurde mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer seines Teams. Doch die HSG nahm daraufhin TSG-Rückraumspieler Björn Schilke in Manndeckung und störte den Spielaufbau der Sandkruger weiter wirkungsvoll. Bis zum 15:15 (28.). Dann brachten Langner und Mirko Menkens der TSG den 17:15-Halbzeitvorsprung.

Direkt nach Wiederbeginn entschieden die Sandkruger die Partie zu ihren Gunsten. Die Abwehr stand besser und die dort erzielten Ballgewinne wurden konsequent zu Toren gemacht. Mit einem 5:1-Lauf setzte sich die TSG bis auf 22:16 ab. Als sie ihren Vorsprung dann bis auf 27:19 ausgebaut hatte (43.), waren die letzten Zweifel zerstreut. Dass der HSG keine deutliche Resultatsverbesserung mehr gelang, lag nicht zuletzt am starken TSG-Torwart Christoph Kuper, der 30 Würfe der Wilhelmshavener parierte.

Die TSG tritt erst am 3. März wieder an, dann empfängt sie die HSG Nordhorn II. Es werde auch weiter am Kader für die Saison 2012/2013 gearbeitet, so Sohl. Bereits in dieser Woche soll es weitere Ergebnisse geben.

Presseschau zur TSG Hatten/Sandkrug, Quelle: Nordwest-Zeitung, Autor: Lars Pingel , Website: http://www.nwzonline.de



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