Hochklassiges Handballspektakel in Katlenburg

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Einen verheißungsvollen Einstieg in das Handballjahr 2018 bildet auch in diesem Jahr der traditionelle Handball-Silvestercup der HSG Rhumetal, der am ersten Januar-Wochenende in der Katlenburger Burgberg-Sporthalle ausgetragen wird.

Mit vier Teams aus der 3. Bundesliga und der Bundesliga-A-Jugendmannschaft von den Füchsen Berlin, der als Titelverteidiger nach Katlenburg anreist, ist es dem Turnierleiter Mathias Zänger gelungen, ein sehr illustres Teilnehmerfeld zu verpflichten. Als Namensgeber für das diesjährige Turnier konnte der führende regionale Energieversorger Harz-Energie aus Osterode gewonnen werden.

Beim A-Turnier am Sonnabend, 6. Januar 2018, tritt die in der Verbandsliga Niedersachsen spielende HSG Rhumetal gegen Kontrahenten an, die durchweg zwei Spielklassen höher oder eben in der Jugend-Bundesliga angesiedelt sind. In der Vorrundengruppe 1 treten die Handballfreunde Springe, der Titelverteidiger Füchse Berlin und der Northeimer HC gegeneinander an, in der Gruppe 2 treffen die Hausherren auf die 2. Mannschaft des SC Magdeburg und auf GWD Minden 2. Man darf gespannt sein, wie sich das junge Rhumetaler Team von Trainer Sascha Heiligenstadt gegen die klassenhöheren Gegner aus der Affäre ziehen wird.

Nach den Vorrundenpartien, die um 12 Uhr beginnen, spielen die beiden Gruppendritten die Plätze 5 und 6 aus. Direkt im Anschluss daran werden die Erst- und Zweitplatzierten der Vorrundengruppen in Überkreuzspielen die Finalteilnehmer ermitteln. Das Spiel um den dritten Platz ist für 19.00 Uhr terminiert, unmittelbar danach findet das Endspiel statt. Die Spielzeit beträgt in allen Begegnungen 1x 30 Minuten ohne Seitenwechsel.

Das ohnehin schon attraktive Teilnehmerfeld erhält zusätzlich einen besonderen Reiz durch den Umstand, dass in drei der anreisenden Drittligamannschaften einer oder gleich mehrere Spieler aktiv sind, die als Jugendliche bei der HSG Rhumetal gespielt haben. Für die Handballfreunde Springe läuft auf der Rechtsaußen-Position Nils Eichenberger auf, der, nur wenige hundert Meter von der Burgberg-Sporthalle entfernt, in Wachenhausen aufgewachsen ist. Bei den „SCM-Youngsters“ hütet seit Saisonbeginn der 17-jährige Lukas Diedrich das Tor. Der junge Lindauer spielte bis zur C-Jugend im Rhumetal, ehe es ihn nach einem einjährigen Gastspiel bei Eintracht Hildesheim in die Handball-Hochburg an der Elbe zog. Dort reifte er zum Jugend-Nationalspieler und kann mittlerweile auf mehr als dreißig Länderspiele zurückblicken. Im Kader des Northeimer HC stehen drei Spieler, die einen starken Bezug zur HSG Rhumetal haben: Jannes Meyer und Yannik Schlüter verbrachten ihre Handball-Jugendjahre bei der HSG Rhumetal, ehe es sie im Herrenalter zum klassenhöheren NHC zog. Auch NHC-Keeper Lennart Gobrecht spielte in der C-Jugend für die HSG, ehe er für den Rest seiner Jugendspielzeit in das Hildesheimer Handballinternat wechselte.

Die männliche A-Jugendmannschaft der Füchse Berlin tritt auch in diesem Jahr in der Burgberghalle an, um ihren Titel als Silvestercupsieger zu verteidigen. Der Bundesliga-Nachwuchs aus der Bundeshauptstadt hat den Zuschauern durch seine attraktive und schnelle Spielweise im letztjährigen Turnier viel Freude bereitet. In der aktuellen Handballsaison besticht das Team von Trainer Bob Hanning durch die Tatsache, dass seine „Jungfüchse“ die einzige Mannschaft sind, die in allen vier männlichen Jugend-Bundesligen noch ohne Verlustpunkt sind. Somit sollte das Erreichen der Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft eigentlich nur eine Formsache sein …

Neben den „SCM-Youngsters“ und den Handballfreunden aus Springe ist die 2. Mannschaft von GWD Minden zum ersten Mal zu Gast in Katlenburg. Das in der 3. Liga West angesiedelte Ausbildungsteam des Erstligisten GWD Minden wertet die Qualität des Silvestercups noch einmal auf. In der von Moritz Schäpsmeier trainierten Mannschaft kommen ähnlich wie in Magdeburg vornehmlich Spieler zum Einsatz, die zuvor im A-Jugend-Bundesligateam der Weserstädter aktiv waren oder es aktuell noch sind.

Wie es bereits in den letzten Jahren praktiziert wurde, wird der Siegerpokal beim Silvestercup-B-Turnier am Sonntag, 7. Januar 2018, unter fünf Mannschaften ausgespielt, die in den niedersächsischen Landesligen beheimatet sind. Das Teilnehmerfeld komplettiert als sechste Mannschaft die in der Regionsoberliga spielende 2. Mannschaft vom Gastgeber HSG Rhumetal. Vier der sechs Mannschaften sind in Südniedersachsen beheimatet, lediglich die Teams des TV Eintracht Sehnde und die Titelverteidiger vom Eickener SV bringen überregionale Akzente in das Turnier. Die Spieler von Eickens Trainer Maik Rapczinski streben dabei den dritten Titelgewinn in Folge an.

Für das B-Turnier am Sonntag ergab die Auslosung die folgenden Vorrundengruppen: Die Gruppe 1 besteht aus der HSG Rhumetal 2, der Eickener Spielvereinigung und der SG Spanbeck/Billingshausen. In die Gruppe 2 wurden der MTV Moringen, die HSG Langelsheim/Astfeld und der TV Eintracht Sehnde gelost.

Spielbeginn am Sonntag ist bereits um 10 Uhr. Der Spielmodus des B-Turniers ist mit dem des A-Turniers identisch, lediglich die Spielzeiten wurden auf jeweils 1x 25 Minuten verkürzt. Demzufolge wird das Spiel um die Plätze 5 und 6 gegen 13.30 Uhr angepfiffen. Für 15.15 Uhr ist das Spiel um Platz 3 vorgesehen, das Finale soll um 15.50 Uhr beginnen. Die Siegerehrung – unmittelbar im Anschluss das Endspiel – ist für 16.30 Uhr geplant.

Foto: Füchse-Spieler Tim Matthes wurde im letzten Jahr zum besten Spieler des Silvestercups gewählt und erhielt aus den Händen von Turnierleiter Mathias Zänger ein eigens dafür entworfenes Trikot.

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