Als SKA Minsk noch eine Ausnahmemannschaft war...

Foto: Stefan Luksch

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Der SCM hat ein großes Ziel vor Augen: das Final Four im EHF-Cup am 19. und 20.Mai 2018 in der heimischen GETEC Arena. Dafür müssen unsere Grün-Roten sich in der Gruppenphase im Februar und März gegen starke Gegner qualifizieren.

Gegen SKA Minsk, Bjerringbro-Silkeborg und TATRAN Presov braucht die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert in den Heimspielen den "8.Mann" als Unterstützung. Unser Coach: "Wir müssen unsere drei Heimspiele gewinnen und mindestens einmal auswärts punkten. Ein großes Ziel 2018 ist, dass wir als Heimmannschaft unbedingt dabei sein möchten, wenn wir das Final Four in Magdeburg haben. Ein Selbstläufer wird es trotzdem nicht."

Der SCM hat in seiner glorreichen Europacup-Geschichte bereits gegen SKA Minsk und TATRAN Presov gespielt.
Im Halbfinale vom Europapokal der Landesmeister 1988/89 traf der SCM auf eine Ausnahmemannschaft. SKA (Sportklub der Armee) Minsk unter Trainer Spartak Mironowitsch war damals fast unschlagbar. Im Halbfinal-Hinspiel bot der SC Magdeburg am 9.April 1989 gegen UdSSR-Meister SKA Minsk eine große Leistung. Schon mit fünf Toren zurückliegend, kämpften sich die Magdeburger mit einem Endspurt, der die Zuschauer in der Gieseler-Halle begeisterte, wieder heran und gewannen am Ende 26:25.
Die SCM-Männer unterlagen eine Woche später im Halbfinal-Rückspiel des Europapokals der Landesmeister beim SKA Minsk hoch mit 20:30 (11:15) Toren und schieden aus dem Wettbewerb aus. Der neunfache DDR-Meister war gegen die Weltklassevertretung ohne Chance. Minsk gewann dann im Finale gegen Steaua Bukarest den Europapokal.

Gegen TATRAN Presov bestritt der SCM das Viertelfinale im EHF-Cup in der Saison 2011/12. Beim Hinspiel am 17.März 2012 in der Slowakei erreichten die Grün-Roten ein 29:29 nach 9:13-Halbzeitrückstand. Unser heutiges Trainergespann war torhungrig. Yves Grafenhorst kam auf 9, Bennet Wiegert auf 6 Treffer. Das Rückspiel eine Woche später gewann der SCM mit 26:22 (beste Werfer: Stian Tönnesen, Robert Weber je 5) und erreichte das Halbfinale gegen Dünkirchen, wo wir knapp scheiterten.
P.S. Yves Grafenhorst bekam in beiden Duellen gegen Presov damals die Rote Karte. Auswärts nach drei Zeitstrafen und in der GETEC Arena glatt rot...