Lübeck verliert gegen Füchse

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Viele positive Eindrücke trotz einer knappen 25:27-Niederlage gegen die Füchse Berlin. Der Jacob Cement Cup war ein voller Erfolg für den VfL Lübeck-Schwartau – mit einem Weltmeister und 1550 begeisterten Zuschauern in der Hansehalle. „Ein schönes Spiel in einem tollen Rahmen“, resümierte VfL-Trainer Torge Greve die Partie gegen die Füchse Berlin.

Schon vor dem Anpfiff kamen die zahlreich erschienenen Zuschauer auf ihre Kosten. Beide Mannschaften verteilten im Foyer der Halle fleißig Auto-gramme. Berlins frischgebackener Weltmeister Hans Lindberg wurde vor dem Anpfiff in der Halle von den Zuschauern bejubelt und bekam von Kay Diederichsen, Beiratsmitglied des VfL Lübeck-Schwartau und Standortleiter Lübeck bei Jacob Cement, ein kleines Geschenk überreicht – Lübecker Marzipan natürlich. „Ich freue mich, dass wir mit den Füchsen Berlin einen so hochkarätigen Gegner beim Jacob Cement Cup begrüßen durften und, dass sogar ein Weltmeister hier war. Ein sehr gelungener Abend.“

Es war der letzte Test vor dem Beginn der zweiten Saisonhälfte am kommenden Wochenende, und wie schon in der gesamten Vorbereitung zeigte der VfL auch gegen die Berliner seine gute Form – nur in der Anfangsphase haperte es noch etwas. Die Füchse zogen schnell auf 5:2 davon (7.). „Da hatten wir zu viel Respekt“, fand Torge Greve. Doch den legte sein Team dann ab, kämpfte sich zurück und glich durch Janik Schrader zum 11:11 aus (23.).

Der VfL war nun im Spiel und hielt das Ergebnis auch in der zweiten Hälfte ausgeglichen, war beim 20:19 sogar in Führung. Auch Neuzugang Jonas Ottsen hatte seine Nervosität in seinem ersten Spiel in der Hansehalle abgelegt und zeigte seine Klasse. „Ich musste mich erst einmal an die Atmo-sphäre gewöhnen, aber dann hat es richtig Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf das erste Ligaspiel hier“, so Ottsen.
Am Ende entschied der Erstligist das Spiel knapp für sich, doch das Ergebnis war für Trainer Torge Greve ohnehin nebensächlich. „Das war ein toller Abschluss einer guten Vorbereitung. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Diese Form müssen wir jetzt konservieren und am kommenden Wochenende gegen Ferndorf zeigen.“

Eine besondere Ehre erhielt Lübecks Jüngster im Team, Janik Schrader. Der 19-Jährige wurde für einen starken Auftritt und seine sechs Tore zum Spieler des Spiels gekürt. „Das ist natürlich schön. Das Spiel hat Spaß gemacht, es war toll mal gegen einen Erstligisten zu spielen. Ich habe momen-tan einfach ein gutes Gefühl“, so Schrader.

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