Desolate Vorstellung führt zur nächsten Heimpleite

Oberliga HVN
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Nun ist auch die letzte Aufstiegseuphorie in Söhre endgültig verflogen. Mit einer indiskutablen Leistung, insbesondere in Durchgang 2, unterlagen die Sportfreunde heute dem keinesfalls übermächtigen Gegner aus Plesse verdient mit 23:30.

Alles fing sehr gut für Söhre an. Aus einer sicheren Deckung heraus, mit einem in dieser Phase des Spiels, glänzend aufgelegten Lennart Gees zwischen den Pfosten, führte man nach 15min mit 7:3. Die Mannschaft von Trainer Lakenmacher in der Anfangsphase der Partie klar überlegen, verpasste es aber sich schon jetzt entscheidend abzusetzen. Technische Fehler im Angriff häuften sich nun und immer wieder wurden zusätzlich beste Einwurfchancen nicht genutzt, so das die Gäste bis zur Halbzeit den Vorsprung egalisieren konnten. Beim Stand von 11:11 wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des 2. Durchgangs verlief das Spiel zunächst weiter ausgeglichen, nach 41min stand es 18:18. Die Sportfreunde leisteten sich aber weiter etliche technische Fehler im Angriff, so dass die HSG Plesse Hardenberg nach 50 gespielten Minuten mit 25:20 in Front lag. Auch in der Deckung war nun nichts mehr von der Aggressivität der Anfangsphase zu sehen. Söhre gab sich schon jetzt geschlagen und auch die Stimmung, in der heute nur mässig gefüllten Steinberghalle, passte sich dem Söhrer Spiel an. Von der oft vorhandenen Gänsehautatmosphäre war heute gar nichts zu spüren, weder auf den Zuschauerrängen noch in der Mannschaft. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 30:23.

Der Sieg fiel vielleicht um 2-3 Tore zu hoch aus, aber aufgrund der schwachen Söhrer Vorstellung durfte man sich am Ende nicht beschweren. Bester Spieler, im heute schwachen Team der Sportfreunde, war Yannik Ihmann. Der 19 jährige erzielte 8 Treffer aus dem Feld, davon allein 7 in Durchgang zwei. Mit der heute gezeigten Leistung, wird man sicher die Oberliga nicht halten können. In den kommenden Wochen bedarf es einer enormen Leistungssteigerung um nicht vorzeitig ans Tabellenende durchgereicht zu werden. Trainer Lakenmacher ist nun gefordert die Fehler aus dem heutigen Spiel zu analysieren und auch die Stimmung, nach der erneuten Heimpleite, im Team wieder zu verbessern. Wenn das gelingt wird nächste Woche in Münden sicher etwas möglich sein.

Söhre spielte in folgender Besetzung:

Daniel Voß (TW), Lennart Gees (TW), Yannik Ihmann (8), Niklas Ihmann (5), Maximilian Kolditz (5), Nils Wilken (2), Jan Philipp Naß (2), Daniel Hoppe (1) Sebastian Froböse, Florian Breitmeyer, Fabian Schweiger, Daniel Sentjurc, Simon Kullig , Cedric Fernandez und Philipp Klein.

MI