Löwen besiegen Aldekerk

Foto: Leuchtkraft

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Es war ein langer und harter Kampf, am Ende aber konnten die Löwen den Sieg der Vorwoche in Bonn vergolden. Gegen den TV Aldekerk, welcher sich als der erwartet schwere Gegner erwies, drehten sie einen 24:26-Rückstand und bissen sich so in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordrhein fest.

Das Duell gegen die Gäste vom Niederrhein war von Beginn an ausgeglichen. Die erste Rudelführung erzielte Kai Funke in der sechsten Spielminute zum 3:2, von einem Übergewicht eines Teams war aber weit und breit nichts zu sehen. Erst als Carsten Jacobs und Ben Schütte mit drei Treffern in Folge auf 10:7 erhöhten (17.), schlug das Pendel erstmals zu Gunsten der Heimmannschaft aus. Die von TVA-Coach gezogene grüne Karte zeigte nur bedingt Wirkung, die Löwen waren am Drücker und der Treffer zum 14:10 (23.) durch Youngster Yannik Nitzschmann deutete an, dass eine Vorentscheidung fallen könnte. Doch Aldekerk bewies seine Klasse, überwand das zwischenzeitliche Tief und fing sich wieder. Mit 16:13 wurden die Seiten gewechselt.

Das erste Tor nach dem Wiederanpfiff ging wiederum auf Funkes Konto, doch es sollte sich keine Sicherheit im Rudel breitmachen. Dazu trugen auch zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen bei, die vom Gast effizient zum 18:17-Anschluss genutzt wurden. Der hatte nun Blut geleckt und seinen Rhythmus gefunden, mit vier Treffern in Folge drehten sie das Spiel und gingen ihrerseits in der 42. Spielminute mit 21:22 in Führung. Bis zum 26:28 (54.) war jedes Tor hart umkämpft und das Rudel drohte den Anschluss zu verlieren, auch weil der Angriffsmotor ins Stottern geraten war.
Die Crunchtime war längst angebrochen, als die Löwen noch einmal alles mobilisierten. Das Spiel stand auf Messers Schneide und da kam es den Dumeklemmern gerade recht, dass der bisher unauffällige David Ferne mit wichtigen Paraden seinen Vordermännern ermöglichte, sich doch noch einmal heranzukämpfen. Zwei verwandelte Siebenmeter durch Schütte und ein Doppelschlag von Simon Breuer brachten die umjubelte Wende in der Höhle der Löwen, die ihrem Namen in dieser Phase alle Ehre machte. Doch das Spiel war auch hier keineswegs entschieden. Erst als Carsten Jacobs vierzehn Sekunden vor dem Ende das 31:29 setzt, verkommt der letzte Aldekerker Treffer zur Nebensache.

Das war ein heißes Ding, für unsere Zuschauer genau richtig. Für uns Verantwortliche vielleicht ein bisschen zu nervenaufreibend. Aber die Jungs haben genau das gezeigt, wofür wir stehen wollen. Kampf, Ehrgeiz und Einsatz. Umso schöner, dass sie sich dafür belohnt haben", freut sich Manager Bastian Schlierkamp über den doppelten Punktgewinn. Einen Tag später konnte er sich dann auch darüber freuen, dass durch das Unentschieden von Spitzenreiter Bonn die Spitze nun wieder ganz eng zusammengerückt ist. Aber Vorsicht ist geboten, den Punkt gaben sie beim VfB Homberg ab, dem nächsten Rudelgegner.

Aufstellung SGR: Schmidt, Ferne - Funke (4), Jung (3), Jacobs (7), Müller (2), Breuer (5), Schütte (7/3), Nitzschmann (2), Jäckel (1), Worm, Jonovski

Foto: Dominik Jung und Carsten Jacobs im Einsatz

 

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