OHV weiter in bestechender Form

Oberliga allgemein
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Nächstes Spitzenspiel, nächster Sieg für den OHV Aurich: der Oberliga-Spitzenreiter ist auch beim Tabellenzweiten nicht zu bremsen gewesen. Am Sonntag setzte er sich beim TV Bissendorf-Holte, unterstützt von rund 100 mitgereisten Fans, souverän mit 35:24 Toren durch.

Die Auricher führen damit die Tabelle weiter ohne Minuspunkt an. Sie haben nun bereits vier Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten, da am Sonnabend erneut ein weiterer Aufstiegskandidat, der ATSV Habenhausen, patzte.

Für die Auricher war der Sieg in Bissendorf das Sahnehäubchen auf eine erfolgreiche englische Woche mit dem sportlichen Höhepunkt des Heimspiels gegen den VfL Fredenbeck am Mittwoch.

Nach dem Spiel in Bissendorf geriet OHV-Trainer Arek Blacha aber erneut ins Schwärmen: „Das war eine unglaubliche Leistung.“

Denn er konnte nicht die Erfolgsformation aufbieten, sondern musste personell umplanen. Jonas Schweigart sagte kurzfristig aus familiären Gründen ab. Die Mannschaft kompensierte seinen Ausfall.

Schweigarts Rolle als Spielgestalter übernahm Wilke de Buhr. „Er hat eine klasse Partie gemacht“, sagte OHV-Teammanager Ewald Meyer schon zur Halbzeit. Erst auf der Hinfahrt im Bus hatte Blacha de Buhr Instruktionen geben können. „Und dann macht er solch ein Spiel. Einfach geil“, so Blacha.

Die Abwehr machte ihrem Ruf als stärkste der Liga auch beim Tabellenzweiten wieder alle Ehre. Sie schaltete den ansonsten torgefährlichen Bissendorfer Kreisläufer Simon Mayer nahezu aus. „Wir haben fast alle Pässe abgefangen“, lobte Blacha die Defensive in den höchsten Tönen.

Dadurch waren die Bissendorfer zwar das ein oder andere Mal mehr aus dem Rückraum erfolgreich. Aber damit konnten die Auricher leben.

Aus der starken Defensive ragte Torwart Edgars Kuksa noch heraus. Er zeigte bereits bis zur 30. Minute acht Paraden und hielt darüber hinaus noch einen Siebenmeter. „Die Abwehr war einfach fantastisch“, sagte Blacha.

Bestnoten verdiente sich auch Jannes Hertlein. Nicht nur, weil er in der Abwehr die Bälle des Gegners blockte, sondern mit sechs Toren auch im Angriff Akzente setzte. Dort zeigten sich neben de Buhr und Hertlein zudem Paul Jordan und Oliver Staszewski in bester Torlaune.

Lediglich bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen. Dann setzten sich die Auricher innerhalb von zehn Minuten mit sechs Toren ab und führten zur Halbzeit 17:11.

Lediglich einmal, zwischen der 19. und 23. Minute, hatten die Bissendorfer den Rückstand bis auf drei Tore verkürzt. „Da waren wir in der Abwehr einen Moment nicht ganz so konsequent“, sagte Meyer.

Die Bissendorfer versuchten zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mit einer offensiver eingestellten Abwehr zwar, noch etwas zu bewegen. Doch die Auricher ließen sich durch nichts aus der Bahn werfen, hatten auf alles eine Antwort und führten zehn Minuten vor Schluss mit 14 Toren. Dass sie da in der Schlussphase mehr Tore zuließen als in den 20 Minuten zuvor, war nur nachvollziehbar. Das schmälerte die Leistung der Abwehr keineswegs. „Und 35 Tore zu werfen, das spricht ja auch für sich“, sagte Blacha.

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18.11.2018 17:00
Oberliga Niedersachsen, 04.Spieltag
  
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HSG Nienburg - HSG Schaumburg Nord 16 : 10
Letzte Aktualisierung: 18.11.2018 18:23:21
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