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Mi09032014

Aktualisiert:am Dienstag, 02.09.2014 um ca. 23:15 Uhr

Bislang stärkster SG-Sieben misslang Befreiungsschlag

Die Hoffnungen waren groß, gegen den Tabellenzweiten die Negativserie endlich zu beenden.

Doch Zeitstrafen machten den Drachen einen Strich durch die Rechnung. Erstmals nach seiner Sperre war Eric Weber wieder für die SG Zweidorf/Bortfeld spielberechtigt. Weber sei für die SG ein äußerst wichtiger Spieler und als Spielgestalter unverzichtbar. Daher war Trainer Michael Reckewell zuversichtlich, dass seine Mannschaft endlich die Kurve kriegt.

SG Zweidorf/Bortfeld – Northeimer HC 20:25 (8:12). Nur 25 Gegentreffer verbuchten die Hausherren. Doch zum Sieg reichte es nicht. „An der Abwehr hat es nicht gelegen, sondern an den Schiedsrichtern. Wir waren gegen einen nicht überzeugenden Gast auf Augenhöhe und hätten durchaus gewinnen können", war sich Tobias Wermuth, sportlicher Leiter der SG, sicher. In den beiden Unparteiischen hatte Wermuth schnell die Verantwortlichen ausgemacht.

Insgesamt verhängten sie 13 Zeitstrafen gegen die Drachen und stellten Jan Behrens (34.), Dirk Buchholz (48.) und in der 57. Minute auch Weber nach ihrer jeweils dritten Zeitstrafe vom Platz. „Wir waren praktisch eine Halbzeit in Unterzahl", ärgerte sich Wermuth.

Erstmals in dieser Saison konnte der Drachen-Coach bis auf den beruflich verhinderten Kristian Krecker seine stärkste Riege aufs Parkett bringen – inklusive Spielmacher Franz Köhler. Doch bei ihm brach während des Spiels eine alte Oberschenkelverletzung wieder auf. Er wird im wichtigen Spiel gegen Liebenau fehlen.

Zu Spielbeginn bestimmten die Drachen die Handlung auf dem Feld und erspielten sich eine 2:0-Führung (3.). Die aktuellen Northeimer Haupttorschützen Falkenhain und Effler schafften in der zehnten Minute den Ausgleich zum 4:4 und setzten bis zum 7:4 (17.) die Maßstäbe. Danach blieb es bei drei bis vier Toren Rückstand bis zur Pause.

SG-Torwart Christoph Meyer glänzte mit tollen Paraden. Bereits in diesem Spielabschnitt mussten die Drachen mehrfach in Unterzahl agieren – nach Wiederbeginn sogar in doppelter Unterzahl.

In der zweiten Halbzeit verkürzten die Drachen den Rückstand zwar mehrfach (14:16/44., 16:18/47., 18:20/53.). Doch mehr als bis auf zwei Tore kam die SG nicht heran. „Chancen auf einen Punktgewinn oder sogar Sieg waren vorhanden. Leider waren wir aber im Angriff diesmal nicht variabel und konzentriert genug und hatten dort unsere Schwächen, die vom Gegner ausgenutzt wurden", erklärte Wermuth.

SG: Maushake, Meyer - Weber (5), Scholz, Behrens, Jürges (6/1), Reckewell (5/4), Buchholz, Blotor (1), Pietruk (1), Ksoll, Schulze, Köhler, Klaproth (2).

Presseschau zur SG Zweidorf/Bortfeld, Quelle: Peiner Nachrichten - Autor Wilfred Krüger, Webseite: http://www.peiner-nachrichten.de/