Handballer sind heiß aufs Topspiel
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- Kategorie: Oberliga Nordsee
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25 Nov 2011
- Geschrieben von Von Michael Brinkmann - Bremervörder Zeitung
Es ist das Spitzenspiel des Wo
chenendes, aber aus Sicht von Bremervördes Trainer Sascha Rajkovic nicht das entscheidende der Saison. Die Spielzeit sei noch jung. „Es gibt noch so viele Spiele, da kann noch viel passieren." Dennoch will der TSV-Coach die Partie beim früheren Regionalligaweggefährten natürlich gewinnen und möglichst die Tabellenführung übernehmen. Und eine Serie soll halten: Die Grün-Roten sind in der Oberliga seit mittlerweile 18 Spielen (17 Siege, ein Remis) ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es im Februar 2011 in Bremen-Habenhausen.Sascha Rajkovic beobachtete die HSG am vergangenen Wochenende beim 29:22-Sieg in Fredenbeck und sah eine „stabile und starke Mannschaft mit einer sehr aggressiven Deckung". Für sein Team werde es darauf ankommen, „über 60 Minuten clever zu spielen", so der Trainer. Seine Spieler wüssten, was auf die sie zukommt, freuten sich aber auf den Vergleich mit Barnstorf; „und sie wollen zeigen, was sie können. Wir wollen dort gewinnen", sagte Rajkovic gestern.
Bei diesem Vorhaben müssen die Grün-Roten möglicherweise auf Timo Meyn verzichten. Der Rückraumspieler konnte bis gestern wegen einer starken Erkältung nicht trainieren. „Ich hoffe sehr, dass er bis Sonntag wieder fit wird", so Bremervördes Coach, der zudem hofft, dass ganz viele TSV-Fans seine Mannschaft unterstützen werden.
Beide Vereine waren einige Jahre Weggefährten in der Regionalliga. Die letzten Partien gab es in der Saison 2007/2008, als Barnstorf und Bremervörde um den Titel kämpften. Der TSV machte damals – nach einer knappen Hinspielniederlage – am drittletzten Spieltag mit einem 37:31-Erfolg in eigener Halle die Meisterschaft perfekt. Barnstorf/Diepholz wurde am Ende Dritter.
In der vergangenen Saison stieg das Team von Trainer-Urgestein Heiner Thiemann trotz starker Rückrunde als Tabellenviertletzter aus der 3. Liga West ab und verlor mit Jan Mohrmann, der den Verein verließ, seinen Haupttorschützen. Der Wiederaufstieg ist das Ziel.




