Bisher höchste Saisonniederlage bei der SG Flensburg/Handewitt
- Details
- Kategorie: DKB Handball Bundesliga
- Veröffentlicht am Samstag, 12. November 2011 23:18

Ihre bisher höchste Saisonniederlage kassierte unsere Mannschaft heute Abend beim Gastspiel in der Flensburger Campus-Halle. Am Ende einer über weite Strecken klar dominierten Partie gewann die SG Flensburg/Handewitt mit 36:20. Entschieden war das Spiel bereits beim Seitenwechsel, als die Flensburger nicht nur den Applaus ihrer Fans sondern vor allem einen 19:12 Vorsprung mit in die Kabine nahmen.
„Ich erwarte von allen meinen Spielern 200 Prozent in diesem Spiel“ hatte Flensburgs Coach Lubomir Vranjes im Vorfeld der Partie klar gemacht, dass er einen deutlichen Sieg seiner Truppe auf der Rechnung hatte. Die setzte diese Vorgabe des Schweden auch prompt in die Tat um, auch wenn unsere Mannschaft in der Anfangsphase noch mithalten konnte. Dimitrios Tzimourtos stand nach seinem Kieferbruch erstmals wieder in der Mannschaft, die nach dem zwischenzeitlichen 2:2 bis zur zwölften Minute beim 3:7 erstmals klarer in Rückstand geriet. Tzimourtos und auch Michael Hoffmann zeigten Fortschritte nach ihrer Verletzungspause. Auch Milan Weißbach feierte im Spielverlauf sein Comeback. In der 17. Spielminute gelang noch einmal der Anschlusstreffer, als Michael Jahns einen Siebenmeter zum 6:7 verwandelte. Danach allerdings nahm die Überlegenheit der Flensburger schnell wieder zu. Minuten später führte der Favorit mit 10:6. Als Volker Mudrow in der 23. Minute die Auszeit nahm, lag unser Team bereits mit 7:12 zurück. Die Ansprache des Coaches blieb ohne Wirkung. Georgi Nikolov verkürzte direkt danach mit seinem einzigen Tor zum 8:12, danach jedoch setzten die Nordlichter zum Halbzeitendspurt an und zogen bis auf 19:12 davon. Unsere Angreifer fanden kaum ein Mittel gegen die kompakte, kräftige Flensburger Abwehr, hinter der mit Mattias Andersson ein ganz starker Keeper stand, der die die Schützen auf unserer Seite mehrfach zur Verzweiflung trieb. Dennis Klockmann hielt ordentlich, hatte aber im Vergleich mit seinem Gegenüber klar das Nachsehen. Dies änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht. Das Starensemble der Fördestädter präsentierte sich weiterhin überlegen. Gerade mal acht Treffer gelangen unserer Mannschaft noch im zweiten Abschnitt, viel zu wenig, um den Gegner ernsthaft zu fordern. Flensburg hatte mit dem jungen Petar Djordjic einen wurfstarken Regisseur an diesem Abend. Immer wieder sorgten Tempoverschärfungen für einfache Flensburger Treffer, währen unsere Angreifer entweder im Flensburger Abwehrbollwerk oder am weiterhin starken Andersson scheiterten. Eine ganze Serie von klaren Torgelegenheiten machte der reaktionsschnelle Flensburgs Keeper zunichte. Beim 23:13 in der 38. Minute war der Vorsprung erstmals auf zehn Tore angewachsen, doch das reichte den Flensburgern nicht. Unser Team fand zu keinem Zeitpunkt mehr ins Spiel. In der 53. Minute traf Norman Flödl zum 20:30, es sollte der letzte Treffer unserer Mannschaft an diesem Abend gewesen sein. Am Ende stand mit dem 20:36 die bisher höchste Saisonniederlage. „Realistisch gesehen hatten wir keine Chance heute, allerdings hätten wir das Spiel in der zweiten Hälfte ausgeglichener gestalten können, wenn wir nicht mit vielen klaren Chancen an Mattias Andersson gescheitert wären“ fasste Volker Mudrow das Spiel zusammen.
SG Flensburg/Handewitt – Eintracht Hildesheim 36:20 (19:12)
Eintracht: Dennis Klockmann, Patrick Schulz – Dimitrios Tzimourtos (5), Georgi Nikolov (1), Morten Slundt, Michael Hoffmann (3), Vladica Stojanovic (2), Bostjan Hribar (3), Michael Jahns (4/4), Milan Weißbach, Marcus Schiech, Norman Flödl (1), Nicolas Ivakno (1), Lothar von Hermanni
SG Flensburg/Handewitt: Mattias Andersson, Sören Rasmussen – Lars Bastian, Tobias Karlsson (1), Anders Eggert (11/7), Holger Glandorf (3), Thomas Mogensen (3), Lasse Svan Hansen (5), Petar Djordjic (7), Tamas Mocsai (1), Jacob Heinl (4), Victor Szylagyi, Lars Kaufmann (1), Michael Knudsen
Schiedsrichter: Colin Hartmann und Stefan Schneider aus Barleben und Irxleben
Siebenmeter: Eintracht 4/4 – SG 8/7 (Eggert scheitert einmal an Schulz)
Zeitstrafen: Eintracht 6 (Hribar, 2 x Ivakno, Flödl, Weißbach, Schiech) – SG 4 (Karlsson, Mogensen, Mocsai, Heinl)
Rote Karten: keine
Spielfilm: 1:0. 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2, 4:3, 5:3, 6:3, 7:3 (12.), 7:4, 7:5, 7:6 (17.), 8:6, 9:6, 10:6 (20.), 10:7. 11:7, 12:7 (Auszeit Eintracht/ 23.), 12:8 (23.), 13:8, 14:8, 15:8, 15:9, 16:10, 17:10, 17:11, 18:11, 18:12, 19:12 (Hz.), 19:13, 20:13, 21:13, 22:13, 23:13 (38.), 24:13, 24:14, 24:15, 25:15, 25:16, 26:16, 26:17, 27:17, 28:17, 28:18, 28:18, 29:19, 30:19, 30:20 (53.), 31:20, 32:20, 33:20, 34:20 (58./ Auszeit Eintracht), 35:20, 36:20





