EM-Tag 7: Kroatien kommt mit einem blauen Auge davon

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Europameisterschaft
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Am ersten Hauptrundenspieltag standen mit Serbien - Norwegen und Kroatien - Weißrussland zwei Partien der Hauptrundengruppe I auf dem Programm.

Serbien - Norwegen 27:32 (17:17)

Im ersten Hauprundenspiel enwickelte sich on der ersten Halbzeit eine vollkommen ausgeglichene Partie. Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Norweger mit dem 8fachen Torschützen Kristian Björnsen (siehe Foto), der im Anschluss auch verdientermaßen zum Spieler des Spiels gewählt wurde, besser in die Partie. Zwischen der 32. und 37. Spielminute gelang Norwegen ein 7:1 Lauf und die Serben ließen mehr und mehr nach, zumal sich Petar Nenadic einige Fehlwürfe leistete und sich in Einzelsituationen aufrieb.

Mit dem 18:22 durch Kreisläufer Bjarte Myrhol und der damit verbunden erstmaligen 4-Tore Führung für die Skandinavier war schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Selbst als Serbien den Rückstand auf 3 bzw. 2 Treffer reduzieren konnte, hatte man nicht mehr das Gefühl, dass die Partie noch kippen könnte.

Aus einer guten Deckung heraus mit einem starken Torhüter Torbjörn Bergerud, der zur kommenden Saison zum Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt wechselt, gelangen den Norwegen viele einfache Tore über Sandor Sagosen von Paris Saint German und Kristian Björnsen von der HSG Wetzlar.

"Es war ein hartes Spiel und Serbien hat wirklich gut gespielt. Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Probleme, aber wir sind in der zweiten Hälfte stärker zurückgekommen. Wir freuen uns jetzt auf das Spiel gegen Kroatien, es wird ein wichtiges Spiel", sagte Norwegen Trainer Christian Berge nach der Partie.

Kroatien - Weißrussland 25:23 (15:12)

In der zweiten Partie des Abends bezwang Kroatien das Team aus Weißrußland und hatte dabei aber wesentlich mehr Mühe als es sich der EM-Gastgeber gewünscht hatte.

Fast über die gesamte Spielzeit führten die Kroaten mit 3-4 Toren Vorsprung, aber die Weißrussen hielten weiter dagegen und ließen die Gastgeber nicht weiter wegziehen. Als Uladzislau Kulesh zweieinhalb Minuten vor Spielende zum 23:23 ausglich, lag eine Sensation in der Luft.

Nicht mehr mit dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits Rückraumspieler Siarhei Shylovich, der nach einem Ellenbogencheck gegen Luka Cindric von den Schiedsrichtern mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Die endgültige Entscheidung fiel erst wenige Sekunden vor Spielende, als den Weißrussen in ihrem letzten Angriff ein Zeitspiel kassierten und Marko Kopljar im Gegenzug zum 25:23 Endstand traf.

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Letzte Aktualisierung: 20.02.2018 14:38:51
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