Wetzlar empfängt Melsungen im Pokal-Hessenderby!

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Am Dienstagabend steigt in der Rittal Arena das Hessenderby im DHB-Pokal zwischen der HSG Wetzlar und der MT Melsungen. Es geht um den Einzug ins Viertelfinale und somit um die Qualifikation zur Vorschlussrunde vor dem REWE Final Four in Hamburg, an dem die Grün-Weißen in der abgelaufenen Saison teilgenommen hatten.

Anwurf des Hessenderbys ist um 20.00 Uhr. Geleitet wird die Partei von den Unparteiischen Peter Behrens und Marc Fasthoff. Die Spielaufsicht hat Frank Böllhoff.

Erst vor etwas mehr als einem Monat hatten sich beide Teams in der DKB Handball-Bundesliga an gleicher Stelle gegenüber gestanden. Damals ließen die Gäste aus Nordhessen den Gastgebern keine Chance und siegten deutlich mit 34:26 (16:11). Doch seitdem ist naturgemäß einiges passiert. Während das Team von Wetzlars Trainer Kai Wandschneider aus den nachfolgenden vier Partien „nur“ das Auswärtsspiel in Leipzig für sich entscheiden konnte, musste auch Melsungen Nackenschläge einstecken. Nicht erst seit der deutlichen 27:32-Niederlage am Wochenende in Minden eilen die Nordhessen ihren ambitionierten Saisonzielen hinterher und belegen derzeit mit 10:8-Punkten Platz neun der Tabelle.

„Beide Mannschaften haben in dieser Saison deutlich unterschiedliche Möglichkeiten und somit auch andere Ziele“, weiß Kai Wandschneider, der die Favoritenrolle klar den Gästen aus Melsungen zuweist. „Trotzdem freue ich mich auf das Spiel, denn unsere Spieler können losgelöst vom Druck des Ligaalltags spielen. Natürlich erwarte ich, ungeachtet unserer Verletzungsprobleme, dass wir uns anderes präsentieren als im Ligaspiel Mitte September. Wir müssen eine andere Körpersprache an den Tag legen und kollektiv leidenschaftlicher verteidigen!“

Dass die Gastgeber im Derby gleich auf beide Rechtsaußen verzichten müssen, ist allerdings ein Problem, dass die Aufgabe nicht einfacher macht. Nach Kristian Björnsen (Innenbandriss) fällt nunmehr auch Lars Weissgeber für knapp drei Monate aus. Der Linkshänder brach sich im Auswärtsspiel in Kiel den linken Knöchel. Derzeit prüfen die Mittelhessen den Transfermarkt bezüglich eines kurzfristigen Ersatzes. Für das Pokalspiel wird nunmehr Eigengewächs Tim Rüdiger aus der U23 des Klubs in den Kader aufrücken. „Zudem arbeiten wir seit dem Wochenende an weiteren taktischen Möglichkeiten, um die Ausfälle zu kompensieren“, verrät der Coach.

Nach seinem doppelten Bänderriss im Fuß und einer Grippeerkrankung steht dafür jedoch Lenny Rubin vor seiner Rückkehr ins Team. Der Schweizer hatte zuletzt auch in Kiel gefehlt und wurde schmerzlich vermisst. „Es ist wichtig, dass Lenny wieder mit dabei ist, da er uns spielerisch hilft und für einfache Tore aus dem Rückraum sorgen kann, die uns zuletzt leider allzu oft gefehlt haben“, so Wandschneider.

Generell sieht der 58-jährige derzeit zu große Schwankungen im Angriffsspiel seiner Mannschaft. „Es fehlt uns die Konstanz in den Leistungen und damit auch die Leichtigkeit. Gerade die Rückraumspieler auf den Halbpositionen und die Kreisläufer müssen mehr Verantwortung übernehmen. Nicht nur im Abschluss, sondern auch beim konzentrierten Vorbereiten von Situationen. Hier sind alle in der Pflicht!“

Gerade deshalb kommt das Pokalspiel für den Coach derzeit gerade recht. „Die Spieler können uns in diesem Spiel freischwimmen“, weiß Wandschneider. „Wir können gegen Melsungen nur gewinnen! Deshalb erwarte ich, dass wir mir Respekt aber auch der nötigen Portion Mut und Galligkeit ins Derby gehen. Zudem wollen wir unsere tollen Fans von der ersten Minuten an mitnehmen und ein Feuer entfachen.“

Blicken die Verantwortlichen auf die Zuschauerzahl, dann kommt wenig Freude auf. „Bislang haben wir gerade einmal knapp 2.000 Tickets verkauft“, erklärt HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Leider bedeutet das Minusrekord für uns.“ Dabei bräuchte die Mannschaft doch gerade jetzt die Rückendeckung ihrer Fans, so der 44-jährige. „Wir haben mit der tollen Unterstützung unserer Fans in den vergangenen Spielzeiten viele starke Heimspiele abgeliefert und beachtliche Erfolge erzielt. In dieser Saison läuft es zweifelsohne bislang nicht so rund, was aber auch daran liegt, dass wir einmal mehr einen großen Umbruch zu bewältigen haben und mit einer jungen Mannschaft an den Start gehen. Gerade jetzt müssen die Fans hinter der Mannschaft stehen und ihr helfen den Bock umzustoßen. Also kann ich an unsere Zuschauer nur appellieren in die Rittal Arena zu kommen, um zu helfen die Trendwende gemeinsam einzuleiten.“ Eintrittskarten sind am Dienstag ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

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