Barmbek verliert trotz guter Abwehrleistung

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3.Liga Nord-Ost
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Die HG Hamburg-Barmbek verliert ihr Spiel gegen die Youngsters des SC Magdeburg mit 20:24 (13:15) und vergibt somit wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach einer annähernd ausgeglichenen ersten Halbzeit sorgten die Gäste mit einer starken zweiten Halbzeit für die Niederlage der Barmbeker.

Diese stehen weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz und müssen vermutlich länger auf Jannes Timm verzichten. Der bisherige Toptorschütze der HGHB verletzte sich kurz vor der Halbzeitpause am Knie. Erfolgreichster Schütze der Partie war der Magdeburger Danneberg mit zehn Treffern. Bei den Hausherren agierte Michael Kintrup mit sechs Treffern am erfolgreichsten.

Beide Mannschaften hatten sich einiges vorgenommen für die Begegnung. Die Hausherren starteten mit viel Tempo im Angriff, brachten die Abwehrreihe der Magdeburger in Bewegung und konnten in guten Situationen abschließen. Defensiv wurde der Toptorschütze der Magdeburger Yannick Danneberg von Beginn an mit einer kurzen Deckung in Schach gehalten, doch seine Teamkameraden zeigten ebenfalls gut vorgetragene Angriffe. Nach zehn gespielten Minuten konnte sich bei 4:5 noch keine Mannschaft entscheidend absetzen. Der Torhüter der Gäste legte nun einige Prozent drauf und parierte mehrere Würfe der Barmbeker. Seine Vorderleute nutzten dies in der Offensive dann eiskalt. Bei beiden Mannschaften wurde viel über den Kreisläufer gelöst und langsam kam auf HGHB-Torhüter Justin Rundt in Fahrt. Rückraumshooter Michael Kintrup zeigte nach 20 Minuten viel Power aus dem Arm und verkürzte auf 9:11 bevor Kristof Evermann mit einem starken Gegenstoß den Anschlusstreffer erzielte. Die junge Magdeburger Mannschaft zeigte Nerven und ermöglichte den Barmbekern sogar den zwischenzeitliche Ausgleich zum 11:11. Barmbek machte weiter Druck doch konnte jedoch keine klaren Wirfsituationen erzeugen. Kurz vor der Pause verletzte sich Jannes Timm und Neuzugang Jan Kleineidam kam zu seinem Debüt im Trikot der HGHB und konnte direkt seinen ersten Treffer markieren. Die Magdeburger zeigten noch einmal starke Aktionen und gingen mit einer 13:15-Führung in die Kabine.

Beide Torhüter hatten wohl in der Pause noch einmal ihre Ballmagnete aufgeladen und zeigten in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit starke Paraden. Es dauerte bis zur 34. Minute bis Kristof Evermann verkürzen konnte. Doch die Barmbeker nutzten ihre Chance zum Ausgleich nicht und brachten sich mit unkonzentrierten Aktionen im Angriff weiter ins Hintertreffen. Strittige Schiedsrichterentscheidungen bestimmten um die 40. Minute das Spiel und die Hausherren mussten den 14:18-Rückstand hinnehmen. Nach zwei weiteren Treffern der Gäste nahm Trainer Tobias Skerka seine Auszeit und sortierte seine Männer neu. Vorne wurde zwar wieder der Ball leichtfertig verloren, doch Rundt parierte seinen ersten Siebenmeter im Spiel und auch den anschließenden Angriff der Gäste. Seine Vorderleute vergaben jedoch erneut ihre Chance und so ging man mit einem 15:22-Rückstand in die letzten zehn Minuten der Partie. Wie in der ersten Halbzeit war es nun Michael Kintrup der aufdrehte und auf 17:22 verkürzte und den Magdeburger Trainer Vanja Radic zur Auszeit verleitete. Die HGHB nutzte diese Verschnaufpause zur Umstellung auf eine offensivere Deckung und konnte direkt den ersten Angriff der Gäste abwehren. Zwei Minuten vor Abpfiff ermöglichte eine Strafzeit gegen die Magdeburger den Barmbekern eine finale Chance. Wischniewski verkürzte per 7-Meter auf 20:23 und agierte als offensive Sperrspitze der Deckung. Nach einer Parade von Rundt provozierten die Magdeburger ein Stürmerfoul und zogen anschließend die Auszeit. Sie nutzten ihren anschließenden Angriff und spielten die restliche Spielzeit souverän herunter. Die HG Hamburg-Barmbek verliert mit 20:24.

Für die Barmbeker wird es nun immer enger im Abstiegskampf. Die nächste Möglichkeit wichtige Punkte zu sichern wartet am 23. Februar in Potsdam auf die Männer um Kapitän Christoph Wischniewski.

Statistik HG Hamburg-Barmbek vs. SC Magdeburg II 20:24 (13:15):

HG Hamburg-Barmbek: Dobratz, Rundt (im Tor); Fick, Morgner (4 Tore), Kaminski (1), Wischniewski (3/davon 2 Siebenmeter), Kleineidam (1), Kintrup (6), Eschweiler, Kohnagel, Evermann (2), Timm (3), Rix, Hanisch, Maciejewski, Laursen

SC Magdeburg II: Diedrich, Behrendt (im Tor); Haake, Uscins (5), Baumgart (2), Danowski, Kluge (1), Winter, Danneberg (10/5), Schikora, Kurch (5), Lößner (1), Kroll

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