Neun Minuten entscheiden das Spiel

Foto: Verein

3.Liga Nord-Ost
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Für die DATALINERS Burgwedel hat es im Auswärtsspiel bei den Mecklenburger Stieren Schwerin nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Schwerin gewann das Spiel vor knapp 1.000 Zuschauern 33:30 (16:12) und baute den Vorsprung auf Burgwedel auf sieben Punkte aus.

Neun schwache Minuten direkt nach der Halbzeitpause brachten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Für Burgwedel wird die Luft im Abstiegskampf dünner.

Die Partie begann sehr ausgeglichen und auf keinem guten Niveau. Beiden Teams war die Bedeutung des Spiels anzumerken und es brauchte einige Zeit, bis die Kontrahenten in der Partie waren. Technische Fehler und schlechte Abschlüsse prägten die ersten Minuten, 3:2, 4:3 und 5:4 waren die Zwischenstände bis Spielminute 12. Dann konnten sich die Stiere ein wenig absetzen und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Burgwedel nutzte die sich bietenden Torchancen nicht konsequent genug und entwickelte zu wenig Durchschlagskraft. Schwerin zog auf 9:6, 11:8 und 13:10 davon und war beim 14:10 durch Alexander Williams nach 26 Minuten erstmalig mit vier Toren vorn. Zwei Tore von Marius Kastening und Artjom Antonevitch für Burgwedel sorgten dafür, dass sich bis zur Halbzeit am Vorsprung der Gastgeber nichts änderte. Mit einer 16:12 Führung für Schwerin ging es in die Kabinen. Die Stiere spielten an diesem Abend keineswegs gut, Burgwedel leistete sich aber eine viel zu hohe Fehlerquote und machte es dem Gegner leicht.

Direkt nach der Pause ging bei den DATALINERS dann garnichts. Binnen neun Minuten bauten die Stiere ihren Vorsprung weiter aus. Während Burgwedel bis zur 39. Spielminute nur zwei Treffer werfen konnte, traf Schwerin 7x und sorgte schnell für klare Verhältnisse. 23:14 war der Zwischenstand und eine Vorentscheidung. Lennart Koch und Marius Kastening trafen in der Folge zwar für Burgwedel, Schwerin spielte sich aber in einen kleinen Rausch. Als Alexander Williams für seine Mannschaft zum 27:16 traf, war das Spiel entschieden (47.). Elf Tore Vorsprung waren zu viel und auf einmal fanden die DATALINERS wieder zu ihrem Spiel zurück. Ohne Druck übernahmen die Gäste jetzt das Kommando und die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig den DATALINERS. 13 Tore in 15 Minuten sorgten dafür, dass das Ergebnis mit 33:30 deutlich freundlicher gestaltet werden konnte, als es nach einer Dreiviertelstunde den Anschein hatte. Unterm Strich geht der Sieg für die Mecklenburger Stiere aber absolut in Ordnung. Burgwedel war an diesem Tag nicht gut genug und scheiterte an sich selbst. Dabei war Schwerin keineswegs überragend, eine gute Leistung hätte den Gästen zu einem Erfolg gereicht. Vor allem über die Halbpositionen wurde jedoch zu wenig Druck entwickelt und auch die Chancenauswertung war nicht drittligareif. Dazu kann man bei 33 Gegentoren auch nicht von einer guten Defensivarbeit sprechen.

Spielertrainer Marius Kastening kritisierte vor allem den Umstand, dass sich seine Mannschaft in Schwerin nicht als Team präsentiert hat. „Wenn wir uns als Mannschaft präsentieren, können wir jeden schlagen, so schlagen wir uns selbst. In den nächsten Spielen müssen wir von Anfang an viel konzentrierter bei der Sache sein und wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen.“

DATALINERS Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (4), Andreas Lüer, Julius Mücke, Marius Kastening (11/5), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (2), Maurice Dräger (2), Kay Behnke, Steffen Schröter, Philipp Reinsch (1), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (3).

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.

Sicherheitscode
Aktualisieren