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Sa, Dez
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Longerich zu Gast im Bergischen

Foto: A. Käsler

3.Liga Mitte
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Nur wenige Kilometer anreisen muss der LSC am kommenden Freitag zum Auswärtsspiel bei der HSG Bergische Panther, das Spiel findet in der Burscheider Max-Siebold-Halle statt, die nur 25 Kilometer von Longerich entfernt liegt.

Waren in den letzten Jahren stets viele LSC-Schlachtenbummler mitgereist und hatten mitunter Heimspiel-athmosphäre entfacht, wird das Spiel nun ohne Gästefans und mit einer verringerten Anzahl an Heimzuschauern auskommen müssen. Auch wenn dadurch ein großer Reiz des Nachbarschaftsduells verloren geht, ist die Vorfreude und die Spannung auf das Spiel groß.

Der LSC hat nach 2 Siegen zu Saisonbeginn 4 Punkte auf der Habenseite, spielerisch vor allem gegen Dutenhofen in Hälfte 1 noch Schwächen offenbart. Kapitän Tim Hartmann: „Wir haben uns die zwei Siege redlich erkämpft und verdient, jedoch noch Luft nach oben. Das kommt nicht von alleine, wir arbeiten unter der Woche weiter hart an uns und versuchen am Freitag 60 Minuten gut zu spielen.“
Dass es erst 42 Gegentore in beiden Spielen gab, lag neben der guten Deckung vor allem an LSC-Keeper Valentin Inzenhofer. LSC-Sportlicher Leiter Chris Stark: „Valle hat auch in der mannschaftstrainings-freien Zeit intensiv an sich gearbeitet und torwartspezifisch trainiert. Ob das nun der Grund für seine starken Leistungen ist, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall ist es die Belohnung für akribische physische Arbeit und Spielvorbereitung.“

Gerne erinnert man sich beim LSC an sein Gastspiel im Bergischen vergangene Spielzeit, als man eine seiner besten Saisonleistungen zeigen konnte und 35:27 siegen konnte. Das Rückspiel fiel dann der Pandemie zum Opfer. Als Gradmesser für das Spiel am Freitag taugt der Blick auf die letzte Saison nur noch bedingt, zu sehr hat sich das Gesicht der Panther, vor allem im Rückraum verändert. Die besten Torschützen der letzten Saison des LSC (Simon Schlösser) und der SG Langenfeld (Felix Korbmacher) hat man hinzugewonnen, zudem mit Justus Ueberholz einen in der Vorsaison lange fehlenden Akteur und „gefühlten Neuzugang“. Außerdem verstärkt Außen Moritz Görgen, der mit Zweitspielrecht aus dem Zweitligateam Dormagens mitwirkt, die Außenbahn. Die bundesligaerfahrene Achse mit Jens-Peter Reinarz und Kreisläufer Max Weiß war schon letzte Saison torgefährlich, man erzielte in den 25 Spielen der abgebrochenen Saison zusammen 241 Tore. Auch auf Management-Ebene hat man sich im Bergischen verändert: Frank Lorenzet, bekannt aus Leichlinger Zeiten, führt nun die Geschicke als Manager im Bereich Sport, Sponsoring und Kommunikation.

Die bisherige Bilanz der letzten Jahre spricht für den LSC: 4 Siege bei einer Niederlage. Um diese Statistik weiter aufzuwerten, bedarf es laut Stark einer Top-Leistung: „Wir reden hier von 2 Mannschaften, die beide zu Recht eine Top5-Platzierung der Liga anvisieren. Wir sehen die Panther als direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze, sind uns um deren Stärke bewusst. Mit Freude sehen wir dem Aufeinandertreffen mit Simon Schlösser entgegen, den wir coronabedingt leider nicht mehr vor Zuschauern verabschieden konnten. Wir wünschen ihm natürlich für die Saison und die neue sportliche Adresse alles Gute.“

Eine Rückkehr der LSC-Verletzten ist für Freitag im Bereich des Möglichen, einzig Dustin Thöne wird in jedem Fall weiterhin fehlen. Bei ihm läuft die Rekonvaleszenz gut, die zweite OP kann etwas früher als geplant durchgeführt werden. Wenn auch hier keine Komplikationen auftreten, kann Dustin nach seinem Syndesmosebandriss im Frühjahr wieder für den LSC auflaufen.

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