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Hagen auch in Hannover erfolgreich

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3.Liga Nord-West
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In einem von der ersten bis zur letzten Minute höchst konzentrierten Spiel gewinnt der VfL Eintracht Hagen hoch verdient mit 20:36. Insbesondere die erste Halbzeit sorgte früh für klare Verhältnisse, so dass nie Zweifel über den Sieger aufkamen.

Die Eintracht setzt damit ihre Siegesserie fort, holt sechs von sechs möglichen Punkten und freut sich nun auf das kommende Derby gegen die SG Sauerland Wölfe.

Mit großem Respekt reiste die Eintracht zum Auswärtsspiel nach Hannover - wohlwissend, dass sich der HSV letztes Jahr als wahre Heimmacht präsentierte. Die Reise traten die Grüngelben ohne Theo Bürgin an, der kurzfristig angeschlagen passen musste. In der Vorbereitung auf dieses Spiel wurde immer wieder betont, dass das Cloppenburg-Spiel genaustens analysiert worden ist und die Fehler und Schwächephasen minimiert werden sollten. Und die Spieler von VfL-Trainer Stefan Neff ließen diesen Worten Taten folgen. Vom Anpfiff weg präsentierte sich die Mannschaft höchst fokussiert und entschlossen. Die Folge war eine 1:4 Führung für den VfL, die den Heimtrainer Robin John bereits nach sieben Minuten zur ersten Auszeit zwang. Doch auch danach ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen, agierten sehr variabel und auf allen Positionen torgefährlich, so dass der HSV beim Zwischenstand von 3:10 nach 15 gespielten Minuten bereits seine zweite Auszeit nehmen musste. „Wir haben von Anfang an direkt Gas gegeben und im Verbund mit einem sehr gut aufgelegten Tobias Mahnke stark verteidigt. Wir konnten viele Bälle gewinnen, sind konsequent den Gegenstoß gelaufen und haben dadurch den Gegner früh verunsichert“, fasst Neff die gute Anfangsphase seiner Mannschaft zusammen. In der 24. Minute erhöht Kapitän Valentin Schmidt auf 7:17, verletzte sich aber bei dem Torabschluss leicht am Oberschenkel und kam fort an nur noch bei den 7m zum Einsatz: ,,Ich hoffe, dass es nicht so wild und nur eine leichte Zerrung ist. Genaueres wird die Untersuchung am Montag zeigen“ so der 26-Jährige. Die Mannschaft blieb aber bissig, drückte dem Spiel weiter eindrucksvoll ihren Stempel auf und erhöhte das Halbzeitergebnis auf 7:21.

Das Spiel schien bereits zum Pausenpfiff entschieden, denn niemand von den ca. 100 zugelassenen Zuschauern glaubte daran, dass sich die in dieser Form präsentierende Eintracht diesen Sieg noch nehmen lassen würde. ,,Doch dann kommt der psychisch schwerste Moment: du weißt, dass du bereits zur Halbzeit gewonnen hast, aber du hast noch 30 Minuten vor dir, die du natürlich so konzentriert wie möglich bestreiten möchtest" so Neff. So wirkten die zweiten dreißig Minuten ausgeglichener, ohne dass es nochmal eng werden sollte. Die Niedersachsen waren um Ergebniskosmetik bemüht, warfen nochmal alles in die Wagschale und wollten sich gegenüber der ersten Halbzeit besser präsentieren. Die Grüngelben arbeiteten sich aber im Verlauf wieder in das Spiel, ließen die Führung nie kleiner als zwölf Tore werden und siegten am Ende verdient mit 20:36. ,,Die Jungs haben das sehr sehr gut gelöst und alles das, was wir uns vorgenommen haben, auch umgesetzt. Von daher war es ein absolut verdienter Auswärtssieg für uns" freute sich Neff unmittelbar nach Spielende.

Sportdirektor Michael Stock führt den starken Auftritt auch auf die komplette Trainingswoche zurück: ,,Wir kommen langsam ins Rollen. Wir haben im Vergleich zur Vorwoche viel mehr mehr gute Entscheidungen im Angriff getroffen und hinten Beton angerührt. Das in Verbindung mit einem guten Umschaltspiel führt dann zu so einem Halbzeitstand und eben zu diesem Endergebnis."

Weiter geht es in der kommenden Woche zum ersten Derby in dieser Saison. Wir empfangen am Freitag, 30.10. um 19:30 Uhr die SG Menden Sauerland und haben noch etwas aus der letzten Saison gutzumachen. Auch dieses Spiel übertragen wir wie gewohnt bei Sportdeutschland.TV.

HSV Hannover - VfL Eintracht Hagen 20:36 (7:21)

Eintracht: Tobias Mahncke, Mats Grzesinski, Alexander Becker (1), Tilman Pröhl (4), Valentin Schmidt (7/5), Julian Renninger, Kim Voss-Fels (1), Carsten Ridder (1), Julian Athanassoglou, Jan-Lars Gaubatz (3), Lukas Kister (1), Daniel Mestrum (4), Tim Stefan (7), Damian Toromanovic (5).

 

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