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Sa, Okt
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HSV verliert bei den Dragons

(Foto: Uwe Serreck)

3.Liga Nord-West
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Der Anschlusstreffer von Philip Müller in allerletzter Sekunde konnte die 22:23 (9:12)-Niederlage des HSV Hannover in der dritten Liga bei den SGSH Dragons nicht verhindern.

„Das war ein super Kampf der Mannschaft. Aber handballerisch erwarte ich mehr. Da müssen wir cleverer sein“, ärgerte sich Trainer Robin John über die verpasste Chance, beim Favoriten zu punkten. Dabei lief es in der ersten Hälfte lange Zeit nicht schlecht. Die Gastgeber führten zwar schnell mit 4:0 (4.), aber auch dank eines Dreierpacks von Max Berthold kam der HSV ins Spiel und ging durch Maximilian Forst mit 8:7 (17.) in Führung. Florian Schenker glich per Siebenmeter nochmal zum 9:9 (22.) aus, dann ging bis zur Pause im Angriff nichts mehr. „Da machen wir zu viele technische Fehler“, bemängelte John.

Der HSV kam mit mehr Schwung zurück aufs Feld, musste aber bis zur 42. Minute viermal in Unterzahl spielen. „John übte keine direkte Kritik an den Schiedsrichtern, sondern sagte nur: „Grundsätzlich wollen wir Trainer lieber sechs gegen sechs spielen.“ Trotz des überragenden Götz Heuer (s. Foto) im HSV-Tor nutzten die Gastgeber die numerische Überlegenheit zur 19:13-Führung (47.). Doch der HSV kämpfte und profitierte jetzt auch davon, dass es die Zeitstrafen auf der anderen Seite gab. Auf der Bank wurde jede gute Aktion gefeiert und 84 Sekunden vor Schluss war das Spiel nach dem 21:22 von Sebastian Czok tatsächlich wieder offen. Allerdings zu spät, im Gegenzug machten die Dragons alles klar. John sah eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Spielen - vor allem aufgrund der verbesserten Abwehr. „Aber das müssen wir auch nutzen“, so der HSV-Coach.

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