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HSG Wetzlar gewinnt Härtetest gegen HC Erlangen

(Foto: Oliver Vogler)

1.Bundesliga
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In der Rittal Arena herrschte erstmals wieder ein Hauch von Bundesliga-Atmohsphäre. Die HSG Wetzlar testete gegen den HC Erlangen nicht nur den eigenen Leistungsstand, sondern auch das genehmigte Hygienekonzept der Arena mit 200 Zuschauern. Beide gelang.

Die Grün-Weißen gewannen mit 24:22 gegen den Ligakonkurrenten und auch das Konzept ließ sich problemlos umsetzen.

Trainer Kai Wandschneider musste im Test auf Jung-Nationalspieler Till Klimpke verzichten, der wegen einer Erkältung ausfiel. Anadin Suljakovic rückte für ihn in den Kader auf. Zudem kam der Einsatz für Kriesläufer Patrick Gempp noch zu früh, der nach Auffälligkeiten bei kardiologischen Untersuchungen, einige Wochen ausetzen musste.

Nach genau 60 Sekunden fiel das erste Tor des Tages durch einen Rückraumtreffer von Stefan Cavor. Maximilian Holst und Kristian Björnsen erhöhten nach fünf Minuten Spielzeit auf eine 3:0 Führung. Die grün-weiße Abwehr verteidigte aufmerksam, sodass die Führung Mitte der ersten Halbzeit durch Anton Lindskog auf 7:3 anwuchs. Die Hausherren zeigten sich offensiv spielfreudig, sodass sie sich bis zu einer 11:5 Führung durch Maximilian Holst absetzten. Mit einem deutlichen 12:8 Vorsprung ging es dann in die Pause.

Die Mittelhessen starteten auch in die zweite Hälfte stark. Zuerst zeigte Tibor Ivanisevic im Tor seine Klasse, dann traf Björnsen nach einen schönem Lindskog-Anspiel und Holst erhöhte per Siebenmeter. Einige Sekunden später erzielte Olle Forsell Schefvert (s. Foto) mit einem Kempa-Trick die 15:8 Führung. Danach wurde das Spiel der Wetzlarer fahrig, einige technische Fehler im Angriff nutzten die Gäste effektiv, sodass sich Kai Wandschneider beim Spielstand von 18:16 zu einer Auszeit gezwungen sah (46.). Diese zeigte Wirkung und Neuzugang Emil Mellegard konnte sein erstes Tor in der Rittal Arena erzielen. Aber auch der neue Rechtsaußen der Gegner Hampus Olsson zeigte seine Klasse und traf per Konter zum 19:17.

Fünf Minuten vor Schluss setzte sich Steffen Fäth schön zum 21:19 durch, Forsell Schefvert konterte das Tor des Gegners zum 22:19. In den letzten Minuten konnten die Wetzlarer einige Chancen nicht nutzen und mussten das 22:20 durch Nikolai Link hinnehmen. Das Trainerteam reagierte mit einer weiteren Auszeit und der starke Kristian Björnsen erhöhte mit seinem sechsten Tor zum 23:20. Nach einer schönen Körpertäuschung traf dann Olle Forsell Schefvert 90 Sekunden vor Spielende zur 24:21-Vorentscheidung. Ex-Wetzlarer Steffen Fäth setzte den Schlusspunkt beim 24:22-Sieg der Grün-Weißen.

Während die Franken somit ihr letztes Testspiel vor dem Ligastart gegen den THW Kiel verloren, wird die HSG Wetzlar am Sonntag nochmal gegen zuhause den ThSV Eisenach testen, bevor es am 4. Oktober dann gegen die SG Flensburg-Handewitt losgeht. Für das erste Saisonspiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gibt es noch Tickets hier.

Stenogramm HSG Wetzlar: Ivanisevic, Suljakovic (n.e) - Feld (1), Srsen (1), Henningsson, Björnsen (6), Mirkulovski (1), Weissgerber, Holst (6/4), Fredriksen , Forsell Schefvert (3), Mellegard (2), Rubin (1), Lindskog (2), Cavor (1)

Stenogramm HC Erlangen: Ziemer, Ferlin, Overby, Fäth (2), Kellner, Firnhaber (3), Ivic (5/1), Büdel, Bissel (1), Schäfer (1), Metzner (2), Link (2), von Gruchalla, Jeppsson (1), Olsson (3)

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