HSG Wetzlar mit standesgemäßem Testspiel-Erfolg

(Foto: Verein)

1.Bundesliga
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"Dem Nachwuchs eine Chance geben", lautete das Motto, mit dem Kai Wandschneider, Trainer der HSG Wetzlar, das gestrige Testspiel seiner Bundesligatruppe gegen den TSV Bayer Dormagen bestritt.

Vor 150 Zuschauern setzten sich die Wetzlarer in der Dutenhofener Sporthalle mit einem lockeren 31:24 (13:11) über den Tabellensechsten der zweiten Bundesliga durch.

"Hier haben wir Handballgeschichte geschrieben. Zwei Jahre lang war die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in dieser Halle in der zweiten Bundesliga ungeschlagen. Das war auch der Beginn des Aufstiegs, der zunächst ins deutsche Pokalfinale gegen Lemgo führte", sprudelte es aus Bayer-Trainer Dusko Bilanovic heraus, als er auf sein Engagement (1995 bis 1997) als Spieler bei den Grün-Weißen zurückblickte.

Seit Juli 2019 ist der 48-Jährige nun Coach der Rheinländer, die mit einer guten Mischung aus Routiniers und Talenten für die HSG, zumindest in der ersten Halbzeit, ein echter Prüfstein war. Da spielten die Gäste keck auf, düpierten mit ihrer ersten und zweiten Welle des Öfteren das langsame Rückzugsverhalten der Gastgeber, die ohne ihre EM-Teilnehmer Tibor Ivanisevic, Kristjan Björnsen, Viggo Kristjansson, Lenny Rubin und Stefan Cavor auskommen mussten. Beim 8:7 (19.) glückte den Bayer-Akteuren erstmals die Führung, die bis zum 11:9 (26.) Bestand hatte, ehe Wetzlar einen Gang höher schaltete und ein 13:11 mit in die Pause nahm.

In der zweiten Halbzeit steigerten die Hausherren ihr Konzentrationslevel, fanden nun Lösungen, um die zuvor aufmerksame TSV-Abwehr aus den Angeln zu heben. Als dann noch Adnan Suljakovic, der in der 31. Minute in das HSG-Tor kam, an die starke Leistung von Till Klimpke im ersten Durchgang anknüpfte, einen Strafwurf hielt und mehrere freie Bälle parierte, funktionierte auch das schnelle Umschaltspiel.

Nutznießer der HSG-Konter war U 23-Akteur Kevin Kunzendorf, der im Trikot von Björnsen auf der Rechtsaußenposition Lars Weissgerber abgelöst hatte und mit einem "Dreifachschlag" den Spielstand von 17:13 auf 19:14 (40.) schraubte. In der 50. Minute verkürzten die Gäste zwar auf 21:23, warfen aber in den letzten zehn Minuten nur noch drei Tore, während Wetzlar, bei dem auch Jan und Torben Waldgenbach zum Einsatz kamen, auf 31:24 davonzog.

Stenogramm:

HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic (ab 31.) - Feld (2), Weber (2), Mirkulovski, Torbrügge, Weissgerber (5), Frend Öfors (4), Holst (4/1), Forsell Schefvert (6), Lindskog (2), Kunzendorf (6), Jan Waldgenbach, Torben Waldgenbach.

TSV Bayer Dormagen: Bartmann, Boieck (ab 27.) - Reuland (3/1), Köster (1) Meuser (3), Richter (4/2), Löftström (5), Thomas, Rebelo, Noll (1), Hüter (2), Morante (2), Sterba (2), Grbavac (1), Eberlein.

Foto: Mit Ian Weber, Anadin Suljakovic, Torben und Jan Waldgenbach und Kevin Kunzendorf wirkten gleich fünf U23-Spieler im Test gegen Dormagen mit. (Bild: HSG Wetzlar)

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