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HSG Wetzlar verliert Hessenderby deutlich

(Foto: Oliver Vogler)

1.Bundesliga
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Die Vorzeichen des Spiels unterschieden sich stark. Während die Wetzlarer die letzten drei Spiele gewannen, konnten die Gäste aus Nordhessen ihre letzten beiden Partien nicht für sich entscheiden. Aufgrund ihres stark besetzten Kaders gingen die Melsunger trotzdem als Favorit in die Partie.

Mit 25:33 (7:16) unterlagen die Grün-Weißen den Nordhessen in einer coronabedingt leeren Arena und haben jetzt eine Woche Zeit zum Trainieren, ehe es am Sonntag in Berlin weitergeht.

Nachdem die ersten Minuten noch ausgeglichen waren, erzielten die Rot-Weißen nach sechs Minuten die erste Führung durch Timo Kastening. Weitere vier Zeigerumdrehungen später erzielte Olle Forsell Schefvert sein zweites Tor zum 4:4. Dieses sollte für die nächsten zwölf Minuten das letzte Tor für die Hausherren sein. Im Angriff scheiterten die Mittelhessen zu diesem Zeitpunkt mehrfach an der aggressiven Deckung der Gäste und waren in der Abwehr nicht konsequent genug. Zwei verworfene Siebenmeter von Maximilian Holst passten zu diesen Minuten, sodass die Melsungener zwischenzeitlich mit sechs Toren führen konnten.

Schefvert durchbrach die negative Spirale zum 5:10 (22.Minute). Die Wetzlarer konnten daraufhin den Vorsprung verkürzen, indem Till Klimpke eine Parade zeigte, die Kristian Björnsen zum 6:10 verwandelte. Dies war allerdings nur von kurzer Dauer. Die Melsungener fanden im Angriff immer wieder die passenden Lösungen und konnten ihre Führung durch Timo Kastening zum 6:14 ausbauen. Kai Wandschneider setzte immer wieder verschiedene Formationen ein, diese fanden alle kein geeignetes Mittel, um diese starke Melsunger Deckung auszuspielen. Nach einer desolaten Offensivleistung der Grün-Weißen ging es mit 7:16 in die Kabine. In dieser blieb Torhüter Till Klimpke. Nach einem Kopftreffer in der Anfangsphase konnte das grün-weiße Eigengewächs nicht mehr weiterspielen und fuhr mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Die zweite Halbzeit begann für die Gastgeber mit einem Treffer von Lenny Rubin, danach verfielen die Mittelhessen wieder in alte Muster. Das sonst so starke schwedische Abwehrbollwerk Lindskog und Schefvert musste jeweils eine Zweiminutenstrafe hinnehmen, sodass die Gäste durch Julius Kühn zum 8:19 einnetzten (35.Minute).

In der leeren Rittal Arena zeigten sich die Wetzlarer Jungs Mitte der zweiten Hälfte kämpferische und konnten mit zwei Toren von Schefvert und Lindskog zum 15:24 verkürzen (45. Minute). Nach dem sechsten Treffer vom deutschen Nationalspieler Kai Häfner zum 18:26 , legte Kai Wandschneider die grüne Karte. Seine Schützlinge trafen daraufhin direkt durch Emil Mellegard, aber die Favoriten aus Nordhessen setzten immer wieder stark nach, sodass ihre Führung nicht verkürzt werden konnte.

Auch in den letzten Minuten fanden die Wetzlarer keine Mittel, um das Spiel nochmal eng werden zu lassen. Insgesamt fehlte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die Aggressivität. Die Atmosphäre der Fans fehlten den Bundesligaspielern zudem gegen den Favoriten.

Die Grün-Weißen haben jetzt eine Woche Pause bis sie zu den Füchsen nach Berlin reisen. Am selbigen Sonntag empfängt die MT Melsungen die HSG Nordhorn-Lingen.

Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Feld (1), Srsen, Henningsson (1), Björnsen (2), Mirkulovski, Weissgerber (3/1), Holst (1/1), Fredriksen, Forsell Schefvert (4), Gempp, Mellegard (4), Rubin (3), Lindskog (1), Cavor (5).

Melsungen: Heinevetter, Simic; Maric (3), Kühn (6), Lemke, Reichmann (1/1), Kunkel (3), Mikkelsen, Danner, Arnarsson (1), Allendorf, Pregler, Häfner (5), Salger (2), Kastening (7/2), Pavlovic (5).

Im Stenogramm: SR: Blümel/Loppaschewski (Berlin). - Zeitstrafen: 8:4 Min.

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