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Nächste Aufgabe beim BHC

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Geplant war es nicht: Ausnahmsweise hatte die SG Flensburg-Handewitt eine fast komplette Woche Zeit, um sich auf eine Aufgabe vorzubereiten. Am Samstag muss sie um 20.30 Uhr beim gut gestarteten Bergischen HC antreten.

„Ich weiß zwar nicht, wann die Partie in Szeged angesichts unseres engen Terminplans nachgeholt werden soll“, sagt SG Coach Maik Machulla, „aber in der jetzigen Situation kam die Absage für uns nicht ganz ungelegen.“ Er und seine Truppe hätten einen fast schon wahnwitzigen Reiseplan bewältigen müssen: am Donnerstag nach Szeged, Übernachtung nach dem Spiel in Ungarn und am Freitag nach Düsseldorf, um am Samstag die nächste Aufgabe in der LIQUI MOLY HBL zu absolvieren. Jetzt muss man erst am Freitag mit dem Bus nach Nordrhein-Westfalen reisen. Die SG hat mehr Zeit, um sich mental und taktisch auf das schwere Spiel vorzubereiten – und vor allem um zu regenerieren. So trainierten am Donnerstag Gøran Søgard und Magnus Rød nur dosiert mit, während es bei Mads Mensah und Simon Hald schon wesentlich besser aussah. Ein „positives Feedback“ gab es auch von Lasse Svan. Dennoch wird der junge Rechtsaußen Leon Kirschberger mitfahren, da Marius Steinhauser (Adduktoren) definitiv ausfallen wird.

Der „Lockdown light“ erfasst auch die LIQUI MOLY HBL. Die Spieler werden nun zwei Mal die Woche auf das Coronavirus getestet, während in den Hallen eine „Geisterkulisse“ vorherrschen wird. „Schade, es wird sich natürlich auf die Atmosphäre auswirken, dass nun nicht mehr wenige, sondern gar keine Zuschauer mehr da sein werden“, weiß Maik Machulla. „Aber wir sind froh, dass wir weiterspielen dürfen und hoffen, dass die Infektionszahlen schnell zurückgehen.“ Der Bergische HC wechselte kurzfristig von Düsseldorf nach Solingen, um in einer kleineren Spielstätte die Ausgaben zu reduzieren. Die SG reist mit Respekt in die Klingenhalle. „Es gibt Vereine, die mehr Möglichkeiten haben, aber weniger erreichen“, meint Maik Machulla. „Der BHC verpflichtet stets Spieler, die gut ins System passen und sich gut integrieren.“ Die Westdeutschen starteten mit einem Coup in Magdeburg und hätten sogar Tabellenführer sein können, wenn sie nicht gegen Wetzlar gepatzt hätten. Zur Erinnerung: Im Februar siegte die SG beim BHC hauchdünn mit 21:20, da Jim Gottfridsson den letzten Freiwurf direkt verwandelt hatte.
Splitter

Fernsehen. Das Spiel wird ab 20.25 Uhr auf Sky Sport 2 „live“ übertragen.

Schiedsrichter. Mirko Krag (Frankfurt) und Marcus Hurst (Oberursel).

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