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Ost-Derby zum Jahresabschluss

2.Bundesliga
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„Das Spiel bietet die Möglichkeit noch einmal alles reinzuhauen. Es ist eine spannende Partie zum Jahresabschluss, auf die wir uns alle freuen können.“ (HC-Rechtsaußen Lukas Wucherpfennig)

So ein Handballjahr kann man wohl kaum besser abschließen als mit einem Heimspiel, welches gleichzeitig ein Ost-Derby ist. Die Zuschauerproblematik ist weidlich bekannt, die Dresdner freuen sich trotzdem auf diesen Vergleich. So will die Mannschaft, um mit Lukas Wucherpfennigs Worten zu sprechen „noch einmal alles reinhauen“.
Zu Gast im letzten Spiel des Jahres 2020 ist der ThSV Eisenach. Für die Sachsen wie für die Thüringer ist es gleichzeitig das letzte Spiel vor der WM-Pause im Januar. Nach 3 Siegen am Stück wollen die Dresdner nun Erfolg Nummer 4. Zuletzt trotze der HC bei seinen Siegen immer wieder personellen Ausfällen. Teilweise musste man gleichzeitig auf 4 Akteure verzichten. Das Team will aber wie schon in den Partien zuvor mannschaftlich zusammenrücken. Des Weiteren geht es für die Dresdner darum, ihre Heimbilanz weiter „aufzupolieren“ und sich eine gute Ausgangsposition vor der Pause im Januar zu erarbeiten. So warten nach der WM-Pause und damit zum Ende der Rückrunde, auf den HC 3 schwere Spiele gegen Bietigheim, Hamburg und Dormagen.

Der Traditionsverein aus der Wartburgstadt hat derzeit 12:16 Punkte nach 14 Spielen. Es ist schwer einzuschätzen, wie zufrieden man in Eisenach damit ist. Bisher sind die Leistungen der Eisenacher wechselhaft. In der letzten Saison starteten die Thüringer sehr stark in die Spielzeit, zunehmend ging dem ThSV aber die Luft aus. Wäre die Spielzeit 2019/2020 zu Ende gespielt worden, hätten die Eisenacher wohl bis in die letzten Spieltage hinein um den Klassenerhalt kämpfen müssen. So ein Szenario will der Verein natürlich in dieser Saison unbedingt vermeiden. Die 5 Nationalitäten vereinende Mannschaft ist ohne Frage zweitligatauglich und sollte bei der Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Der HC steht also erneut vor einer kniffligen Aufgabe. Die Landeshauptstädter werden erneut an ihre Leistungsgrenze und vielleicht darüber hinausgehen müssen.
Was ist zum handballerischen Personal des Gegners zu sagen? Kurz vor dem Weihnachtsfest verpflichtete der ThSV zwei Neuzugänge. Mit Jannis Schneibel (20 Jahre) kam ein Spielmacher von den Rhein-Neckar Löwen und mit Daniel Hideg (24 Jahre) ein linker Rückraumspieler, der in der Vorsaison beim Bundesligisten Eulen Ludwigshafen spielte. Damit reagierten die Eisenacher, nach eigenen Angaben, auf die angespannte Personalsituation. Spielmacher Scheibel traf dann auch gleich 5 mal bei der klaren 24:30 Niederlage des ThSV gegen Hamburg am letzten Samstag. Wenn man bei den Wartburgstädtern Leistungsträger sucht, fängt man am besten rechts an. Mit dem Rechtsaußen Willy Weyhrauch (59/14 Tore) und dem rechten Rückraumspieler Alexander Saul (54/1 Tore), sind die bisherigen Top-Torschützen benannt. Aber auch auf der linken Seite gibt es mit Linksaußen Ivan Snjder und Rückraumspieler Daniel Dicker ein gefährliches Duo. Neben diesen 4 Akteuren ist auch der junge Spielmacher Martin Potisk zu einem wichtigen Faktor in der Mannschaft geworden. Zudem zeigt sich Torhüter Blaz Voncina bisher als sicherer Rückhalt.

Schließen wollen wir mit Lukas Wucherpfennig: „Wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen gegen einen starken Gegner aus Eisenach mitnehmen.“

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