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Positiver Coronatest im Gummersbacher Mannschaftsumfeld

2.Bundesliga
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Bei den wöchentlich stattfindenden Coronatests ist am Montag ein Mitglied des Umfelds der Bundesliga- und der 2. Mannschaft des VfL Gummersbach positiv getestet worden. Die betroffene Person weist keine Symptome auf und hat sich wie beide Mannschaften und die Offiziellen zunächst umgehend in Quarantäne begeben.

Alle Spieler sowie alle weiteren getesteten Mitglieder des Mannschaftsumfelds des Bundesligateams weisen ein negatives Testergebnis auf.

Der VfL Gummersbach hat noch unmittelbar am Montagabend mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufgenommen. Dieses hat am Dienstag die gesamte 2. Mannschaft des VfL Gummersbach sowie die Profispieler Julius Fanger, Tom Kiesler, Mathis Häseler und Lasse Hasenforther als Kontaktpersonen ersten Grades ausgemacht und Quarantäne verordnet. Die betroffenen Spieler werden Trainer Gudjon Valur Sigurdsson dementsprechend in den kommenden drei Partien definitiv nicht zur Verfügung stehen. Ob weitere Spieler der Bundesligamannschaft dazukommen, ist derzeit noch in Klärung. Da die Regelung der Handball Bundesliga vorsieht, dass gespielt werden muss, wenn 50 Prozent des Kaders spielfähig ist, wird die Partie der 2. HBL zwischen dem VfL Gummersbach und dem TV 05/07 Hüttenberg wie angekündigt morgen um 19 Uhr unter Ausschluss von Zuschauern ausgetragen. Die geplanten Partien der 2. Mannschaft in den kommenden zwei Wochen werden dagegen voraussichtlich nicht stattfinden.

„Jetzt ist der Fall eingetreten, den keiner haben wollte. Dass es uns beim Heimspiel gegen Hüttenberg doppelt trifft, nämlich vor leeren Rängen zu spielen und auf mehrere Spieler verzichten zu müssen, ist natürlich bitter für uns“, äußert sich VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler. „Wir haben leider keinen Einfluss auf die Entscheidungen, die getätigt werden. Zu den Regelungen ohne Zuschauer zu spielen, habe ich mich schon mehrfach kritisch geäußert und werde es an dieser Stelle nicht noch einmal tun. Bezüglich der Quarantäne haben wir heute natürlich mit den Trainern zusammengesessen und über die Situation gesprochen. Wir sind uns einig, dass wir jetzt noch näher zusammenrücken müssen, um unsere sportlichen Ziele weiter zu verfolgen. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft eine entsprechende Reaktion zeigen wird“, so Schindler.

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