VfL Lübeck-Schwartau reist ins Erzgebirge

(Foto: Verein)

2.Bundesliga
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Der Abschied von Trainer Torge Greve hätte kaum würdiger ausfallen können: ausverkauftes Haus, emotionale Stimmung und ein dramatischer Sieg (21:20 – nach Fünf-Tore-Rückstand) waren die Zutaten für einen äußerst gelungenen Abend.

Der vierte Erfolg nacheinander dürfte die Nachfolger, das Trainer-Duo Gerrit Claasen (s. Foto) und Jörg Engelhardt, beflügeln und mit einem guten Gefühl an die kommenden Aufgaben gehen lassen. Erste Herausforderung für die beiden und ihr Team: zurück zur Normalität, denn der kommende Gegner, der EHV Aue, hat trotz zuletzt drei verlorener Spiele einiges zu bieten.

Gerade die jüngere Statistik mag etwas in die Irre führen. Zwar sind die Sachsen jüngst nicht erfolgsverwöhnt, die Gegner allerdings waren Coburg, Essen und Emsdetten und die Niederlagen fielen allesamt äußerst knapp aus. Insbesondere zu Hause ist der EHV Aue nicht zu unterschätzen, gewannen sie doch sieben ihrer zwölf Heimspiele. Und mit Eric Meinhardt hat Trainer Stephan Swat einen überragenden Zweitligaspieler in seinen Reihen. 162 Treffer und Platz zwei in der Torjägerstatistik sprechen für sich. Darüber hinaus hat der EHV mit Benas Petreikis (127 Tore) noch einen weiteren Spieler unter den Top-Ten-Torschützen. Die Chancen der Auer auf eine achte Zweitliga-Saison in Folge stehen gut. Rang zwölf und fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz geben zwar keine Sicherheit, stimmen aber zuversichtlich.

Dazu Jörg Engelhardt: „Aue verfügt über eine starke erste Sieben mit einem guten Gegenstoßverhalten. Aber auch aus dem Positionsangriff sind sie gefährlich. Erik Meinhardt ist der Kopf der Mannschaft und immer in der Lage, seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Daneben verfügt er noch über ein ausgezeichnetes 1:1-Verhalten und strahlt jederzeit Torgefahr aus. Ihn zu stoppen, wird eine wichtige Aufgabe für unsere Mannschaft werden.“

Seit vergangenen Montag also lenken die bisherigen Co- und Torwarttrainer Gerrit Claasen und Jörg Engelhardt die Geschicke des VfL. Sie waren die Favoriten der Vereinsführung, des wirtschaftlichen Beirats und der Mannschaft. Erster Auftrag an die „Neuen“: Wiederholung des Hinspielerfolges (30:22). Insbesondere Marino Mallwitz, der auch gegen Lübbecke eine starke Partie zeigte, dürfte sich gerne an den Heimspielsieg am Tag der Deutschen Einheit erinnern. Er war der überragende Akteur und steuerte 17 Parade bei. Gerrit Claasen erinnert sich: „Der Erfolg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einer sehr guten Defensivarbeit und starken Torhütern.“

Das wird auch im Rückspiel wieder erforderlich sein. Die Mannschaft bereitet sich entsprechend vor. Claasen: „Das war sicherlich eine ereignisreiche Woche für alle. Aber die Jungs sind fokussiert und ziehen voll mit, konzentrieren sich nur auf die kommende Aufgabe. Alle sind heiß darauf, auch unter veränderten Rahmenbedingungen die kleine Erfolgsserie auszubauen.“

Verzichten muss das neue Trainerduo dabei neben Tim Claasen und Pawel Genda auch auf Basti Damm (Schulterverletzung). Was der VfL Lübeck-Schwartau mit den verbleibenden Spielern zu leisten im Stande ist, zeigt Sportdeutschland.tv am 16.03. um 17.00 Uhr live im Netz.

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Letzte Aktualisierung: 21.03.2019 13:48:02
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