HLZ Ahlen stellt frühzeitig Weichen für kommende Saison

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Für die kommende Saison 2020/2021 ist das HLZAhlen bereits jetzt gerüstet. Frühzeitig wie selten zuvor vermeldete das Leistungszentrum den Abschluss der Planungen für die kommende Spielzeit und informierte Spieler, Eltern und Öffentlichkeit bereits am vergangenen Dienstag über die Weichenstellungen und Konzepte für die Zukunft.

Hierbei soll insbesondere auch die Integration in den Seniorenbereich weiter optimiert werden. „So früh waren wir noch nie“ führte Jugendleiter Ludger Trost in die gut besuchte Infoveranstaltung am vergangenen Dienstag im HLZ Ahlen ein. Für die Leistungsbereiche der männlichen Nachwuchsteams des heimischen 3. Ligisten entwickelte die Jugendleitung in den vergangenen Wochen und Monaten gleich zahlreiche Ansätze, wie die ohnehin starke Jugendarbeit in der Wersestadt den nächsten Entwicklungsschritt gehen will.

Jugendarbeit in der Spitze Westfalens

Dabei befindet sich das HLZ Ahlen seit vielen Jahren auf einem deutlichen Erfolgskurs, wie HLZ-Trainer Frederik Neuhaus in Vertretung für den krankheitsbedingt abwesenden HLZ-Leiter Michael Pokorny in seiner Eingangspräsentation vorstellte. Die Jugendarbeit im HLZ bewegt sich demnach auf sehr hohem Niveau. Die Voraussetzungen für das Jugendzertifikat der Handballbundesliga werden vollständig erfüllt, einzig das die Ahlener SG lediglich in der 3. Liga spielt und das Zertifikat ausschließlich für Erst-und Zweitligisten vergeben wird, hindert das HLZ daran das Siegel für besonders gute Jugendarbeit zu erhalten. In der aktuellen Winterpause stehen alle Teams des männlichen Leistungsbereichs in ihren Ligen unter den besten Drei ihrer Altersklasse in ganz Westfalen, gleich zehn Spieler gehören zum Kader der Westfalenauswahl. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern der Ertrag langfristiger, strukturierter Jugendarbeit in den vergangenen Jahren.

Kern des nun weiterentwickelten Konzeptessind die Haupttrainer, welche mit Martina Michalczik und Frederik Neuhaus weiterhin zwei bewährte Eckpfeiler in den eigenen Reihen aufweisen. Während Michalczik auch zukünftig für die Belange der Oberliga-C-Jugend verantwortlich seien wird, übernimmt Neuhaus zukünftig die Geschicke des ältesten Jugendjahrgangs.„Wir haben einen sehr starken Kader und wollen die Jugend-Bundesliga-Qualiangreifen,“ blickt der A-Lizenz-Trainer voraus auf die im kommenden Mai startenden Qualifikationsrunden für die höchste deutsche Jugendspielklasse. Das der Weg dorthin ein Weiter ist führte er in seiner Präsentation weiter aus: Durch die Reduzierung um deutschlandweit 8 Bundesliga-Startplätze hat der DHB den Weg ins Oberhaus massiv erschwert. „Wir werden also das ein oder andere Quäntchen Glück benötigen.“

Seinen Trainerposten in der männlichen B1-Jugend wird Christopher Brehl übernehmen.Der ambitionierte B-Lizenz-Trainer wechselte zu dieser Saison ins HLZ und lenkt derzeit die Geschicke der männlichen D-und A-Jugend. „Christopher ist die optimale Ergänzung unseres Trainerteams,“ stellte Ludger Trost bei seiner Einführung heraus. „Die Zusammenarbeit zwischen den Leistungsteams von der D-bis zur A-Jugend und darüber hinaus wird so noch enger.“

Intensivere Zusammenarbeit zwischen Jugend und Senioren geplant

Insbesondere die Schnittstelle zum Seniorenbereich soll zukünftig noch intensiver gestaltet werden. „Wir wollen altersklassenübergreifend trainieren und spielen und jedem Talent die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten bieten,“ blickt Trost voraus. Der Austausch zwischen A-Jugend und zweiter Mannschaft ist bereits jetzt wesentlich intensiver als in der Vergangenheit. So konnten bereits zahlreiche Nachwuchshoffnungen ihr Können in den vergangenen Wochen in den Herren-Teams unter Beweis stellen. Ebenfalls solldie Einbindung in das Drittligateam zukünftig noch früher erfolgen.

Ein Schlüssel hierzu haben die Verantwortlichen des HLZ in der weiteren Ausweitung des Athletik-Trainings ausgemacht. Mit den Athletik-Trainern Tobias und Werner Salewski arbeiten schon jetzt die Athletik-Trainer des 3. Liga-Teams jede Woche in verschiedenen Einheiten mit den Jugendspielerinnen und -Spielern. Der Erfolg ist messbar: Das vom HLZ entwickelte Athletik-und Verletzungspräventionskonzept dient mittlerweile als Blaupause in derTraineraus-und Fortbildung in ganz Westfalen und darüber hinaus.

Auch im weiblichen Jugendbereich wurden die Weichen frühzeitig gestellt. „Die Teams und Trainer stehen so gut wiefest, auch hier werden wir in Kürze über unsere Planungen informieren“ schloss Jugendleiter Ludger Trost die Veranstaltung ab.

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