Die Serie geht weiter

Foto: Verein

Oberliga allgemein
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

 Am Ende war es wie so oft. Oberliga-Spitzenreiter OHV Aurich hatte wieder einmal hoch gewonnen. Diesmal mit 34:19 Toren gegen die TSG Hatten-Sandkrug. 20. Spiel, 20. Sieg. Aber gerade diese unglaubliche Serie ist es, weswegen Trainer Arek Blacha so stolz auf seine Mannschaft ist.

Auch am Sonntag wieder. Denn selbstverständlich sind diese Siege des Favoriten keineswegs. „Wieder ist meine Mannschaft das Spiel professionell angegangen“, lobte Blacha (s. Foto) sein Team.

Nicht weniger intensiv und konzentriert hatte er sie auf die Aufgabe gegen die TSG vorbereitet. Es war ein Spiel gegen einen Aufsteiger, der für Blacha in dieser Saison die Überraschung in der Oberliga ist. Und im Hinspiel hatte sich sein Team auch lange schwergetan. „Hut ab vor der Leistung, die die Hatter in dieser Saison zeigen“, sagte Blacha.

Die Auricher ließen es aber nur in der ersten Viertelstunde zu, dass die Gäste diese auch unter Beweis stellen konnten. „Wir haben viel Kraft und Gesundheit im Spiel der Vorwoche beim VfL Fredenbeck gelassen“, sagte Blacha. Unter der Woche konnte er deshalb nicht so trainieren wie vorgestellt. Spieler fehlten krank oder wurden verletzungsbedingt geschont. Deshalb war er am Ende erleichtert, dass das Spiel nach einer engen Viertelstunde noch zu einer klaren Sache wurde.

Mental seien seine Spieler anfangs ein bisschen müde gewesen, so Blacha. Er reagierte auf den zähen Anfang in der 19. Minute beim Stand von 7:6 mit einer Auszeit. Die Torausbeute hätte besser sein können. Was aber auch mit Pech bei Pfosten- und Lattentreffern zu tun hatte. Dieses Pech sollte sich durch das ganze Spiel ziehen.

Dass die Auricher bis zum Zeitpunkt der Auszeit nur sechs Treffer kassiert hatten, ging ganz stark mit auf das Konto von Frederik Möhlmann im Tor. „Super“, so Blacha zur Leistung des Torwarts insgesamt und besonders in der ersten Halbzeit.

Der OHV-Trainer schickte nach der Auszeit eine personell veränderte Mannschaft zurück in Spiel. Es waren die Neuen auf dem Feld, Christoph Groß, Jannik Dallügge und Wilke de Buhr, die mit ihren Toren dafür sorgten, dass sich der OHV innerhalb von drei Minuten ein kleines bisschen absetzte. Darauf reagierte TSG-Trainer Hauke Rickels mit einer Auszeit und einem Torwartwechsel. Egal. Aus diesem kleinen bisschen machte der OHV bis zur Halbzeit ein 18:11.

Wie schon die erste Viertelstunde in der ersten Halbzeit verlief auch die in der zweiten ausgeglichen. Die Auricher sorgten zwar immer wieder in Abwehr und Angriff für Höhepunkte. Es waren aber auch Ecken und Kanten drin. Das war allerdings Klagen auf hohem Niveau. Die Hatter machten zudem zu wenig aus ihren Möglichkeiten.

Mit der Einwechslung von Edgars Kuksa nahm das Spiel des OHV dann wieder richtig Fahrt auf. Er kam in der 45. Minute, nachdem der Neun-Tore-Vorsprung des OHV auf sechs geschrumpft war. Kurz vor Schluss gab es für ihn den größten Szenenapplaus, als er gleich zweimal spektakulär gegen frei vor ihm auftauchende Hatter klärte. Nur einmal musste Kuksa den Ball bis zum Schlusspfiff aus dem Netz holen. In der 50. Minute beim 27:19.

In den letzten zehn Minuten zündeten die Auricher gegen aufsteckende Hatter dann noch einmal ein Feuerwerk. Aufmerksam in der Abwehr eroberten sie so manchen Ball und schraubten das Ergebnis mit Tempohandball in beeindruckende Höhe. „Ich bin absolut zufrieden“, sagte Blacha.

Er ist jetzt froh über die Punktspielpause seiner Mannschaft am nächsten Wochenende, bevor es dann im nächsten Heimspiel gegen den TV Bissendorf-Holte geht. Aktuell fehlen den Aurichern noch drei Punkte zur auch rechnerisch zweifelsfreien Meisterschaft.

 

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Ergebnisdienst Oberliga

Es finden keine Begegnungen statt.