Toller Start, am Ende keine Chance in Veszprem

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Das Viertelfinale der VELUX EHF Champions League war die Endstation für die SG Flensburg-Handewitt. Sie unterlag bei Telekom Veszprém mit 25:29 (13:17), nachdem sie schon das Hinspiel verloren hatte.

Das hätten die Hausherren nicht zu träumen gewagt: Schon nach 5:58 Minuten mussten sie eine erste Auszeit gegen eine wie entfesselt aufspielende SG nehmen. 0:5 hieß es in Windeseile, der Vorsprung von Veszprém betrug nur noch einen Treffer.

Für den in Flensburg gebliebenen Jim Gottfridsson – seine Frau ist hochschwanger – agierte Göran Johannessen zusammen mit Rasmus Lauge und Holger Glandorf in der zweiten Reihe. Simon Hald und Tobias Karlsson bildeten den Mittelblock, gegen den Veszprém zunächst sehr schlecht aussah. Torbjörn Bergerud kam sehr gut in die Partie.

Die kurze Unterbrechung und einige Umstellungen brachten den Gastgeber allmählich in Schwung. Aber noch hielt die SG dagegen: Marius Steinhauser traf vom rechten Flügel zum 4:8. Roland Mikler hütete nun das Veszprém-Gehäuse und knüpfte da an, wo er in Flensburg aufgehört hatte. Beim 9:9 war erstmals der Gleichstand hergestellt. Mit einem Konter über Johannes Golla und ein feiner Abschluss von Hampus Wanne (s. Foto) legte die SG noch einmal vor, die dann aber ein großes Tief durchmachen musste. Die Fehlpässe häuften sich. Die Angriffe mit sieben Feldspielern brachten keine Ruhe. Zwei Tore aus großer Distanz brachten die beeindruckende Atmosphäre von Veszprém schier zum Überschwappen.

Bei einem Rückstand von zehn Toren war der Traum von Köln bereits zur Halbzeit geplatzt. Es ging nur noch um einen guten Abschied aus der diesjährigen VELUX EHF Champions League. Es begann gut: Rasmus Lauge sah eine Lücke und brach zum 18:16 durch. Der inzwischen eingewechselte Lasse Svan versenkte einen Gegenstoß, sodass die SG zunächst im Schlepptau blieb. Die SG stand im Hexenkessel stark unter Druck, geriet mit 26:20 in Rückstand. Zu allem Überfluss schied Magnus Röd nach einem Zusammenprall mit einer Gesichtsverletzung aus.

Immerhin gelang es der SG, sich besser aus der Affäre zu ziehen als im Hinspiel. Simon Jeppsson beteiligte sich mit einem Dreier-Pakt am versöhnlichen Ausklang, die die große Party in Veszprém allerdings nicht trüben konnte. Mit einer gewaltigen Schal-Parade und der Nationalhymne feierten die ungarischen Fans den Einzug ins VELUX EHF FINAL 4. Und dann gab es sogar noch: „Viva Colonia!“.

Telekom Veszprém – SG Flensburg-Handewitt 29:25 (17:13)

Telekom Veszprém: Mikler (13 Paraden, ab 14.), Sterbik – Ilic (), Nilsson (), Nagy (), Marguc (), Terzic, Gajic (), Blagotinsek, Tönnesen (), Mahé (), Lekai (), Manaskov (), Nenadic (), Strlek (), Mackovsek ()

SG Flensburg-Handewitt: Buric (bei zwei 7m), Bergerud (12 Paraden) – Karlsson, Golla (), Hald (), Glandorf (), Svan (), Wanne, Jeppsson (), Jøndal (), Steinhauser, Zachariassen, Johannessen, Lauge (), Rød ()

Schiedsrichter: Pichon/Reveret (Frankreich); 

Zuschauer: 5321
Spielverlauf: 0:5 (6.), 1:6 (8.), 2:7 (10.), 4:7 (12.), 4:8 (13.), 7:8 (17.), 9:9 (20.), 9:11 (22.), 11:11 (24.), 12:12 (25.), 14:13 (27.) – 17:15 (32.), 18:16 (34.), 19:17 (37.), 21:17 (40.), 22:19 (42.), 24:19 (46.), 26:20 (50.), 26:23 (55.), 27:24 (57.), 28:25 (59.)

 

 

 

Ergebnisdienst Pokal

18.09.2019 17:00
EHF Champions League, 02.Spieltag
  
KS Vive Tauron Kielce - HC Motor Zaporozhye 0 : 0
  
Orlen Wisla Plock - Kadetten Schaffhausen 0 : 0
  
SG Flensburg-Handewitt - Elverum Handball 0 : 0
  
Dinamo Bucuresti - IFK Kristianstad 0 : 0
18.09.2019 19:00
EHF Champions League, 02.Spieltag
  
IK Sävehof - RK Eurofarm Rabotnik 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 18.09.2019 12:08:57
Legende: ungespielt laufend gespielt