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Tages-Tour nach Skopje

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Sieben Pflichtspiele, sechs Siege – die SG Flensburg-Handewitt ist sehr gut in die Saison 2020/21 gestartet. Dementsprechend steht sie in der Staffel A der EHF Champions League mit 6:0 Punkten an der Spitze. Am Donnerstag um 20.45 Uhr soll im Auswärtsspiel bei Vardar Skopje nachgelegt werden.

Die SG hat sich – wie schon für Paris – wieder für einen Tages-Charterflug von Sonderborg aus entschiedem. Auch in Nordmazedonien ist derzeit vieles anders als sonst. So sollen in den „Sport Center Jane Sandanski“, der als einer der größten Handball-Hexenkessel der Welt gilt, keine Zuschauer eingelassen werden. Schwer einzuschätzen ist die Stärke des nordmazedonischen Meisters. Bereits zwei Spiele mussten verlegt werden, sodass bislang nur ein 22:24 im weißrussischen Brest in der Statistik steht. „Da hat sich im Umfeld viel getan“, weiß SG Kapitän Lasse Svan. „Aber noch immer hat Vardar viele Spieler mit einer hohen Qualität – da kann man nicht so einfach hinfliegen und die Punkte mitnehmen. Dessen müssen wir uns bewusst sein.“ Teamkollege Magnus Röd sieht es genauso: „Die kriegen noch immer eine starke Mannschaft auf die Platte, darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Für einen Akteur im SG Tross wird die Tour die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte bringen: für Domen Sikosek Pelko. In der letzten Saison bestritt er mit Vardar seine ersten Partien in der EHF Champions League und war auch im Frühjahr in Skopje, als der Corona-Lockdown verhängt wurde. Jetzt schlägt sein Herz für die SG. „Ich wünsche mir noch mehr als sonst, dass wir gewinnen und einen Sieg mit nach Flensburg nehmen“, sagt der Kreisläufer. Kurios: Obwohl beide Teams treue Teilnehmer der europäischen Königsklasse sind, standen sie sich noch nie in der Gruppenphase gegenüber. Die einzigen Vergleiche ergaben sich in den Viertelfinals 2014 und 2017. Das erste Mal behielt die SG in der Gesamtrechnung knapp die Nase vorn, drei Jahre später jubelte Vardar. Ein erster Sieg in Skopje wäre sehr willkommen. Denn es bleiben nur zwei Tage für die Vorbereitung auf das 103. Landesderby. „Das wird eine mentale Aufgabe für uns und bedeutet viel Arbeit für die Physiotherapeuten“, meint Lasse Svan. „Für uns ist ein solcher Spielplan nichts Neues.“

Live-Stream. Die Streaming-Plattform DAZN überträgt live.

Schiedsrichter. Ivan Pavicevic und Milos Raznatovic (Montenegro).
EHF-Delegierter. Marjan Nachevski (Nordmazedonien).

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